Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Schleswig-Holstein Ihr Foto kann Sie nach Island bringen!
Nachrichten Schleswig-Holstein Ihr Foto kann Sie nach Island bringen!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:44 16.11.2018
Von Susanne Färber
Soldaten der 6. Panzergrenadierdivision räumten einen Zug frei, der während der Schneekatastrophe 1979 bis zum Dach eingeschneit war. Quelle: ds (Archiv)
Kiel

„Und es schneit und stürmt und stürmt und schneit.“ „Präsent, als sei es gestern gewesen.“ „Ich bin mit meinen Eltern auf der A215 spazieren gegangen, und das NDR Verkehrsstudio hatte um sechs Uhr morgens keinen Sprecher – war irgendwie ganz mystisch“. Das sind nur einige der vielen Erinnerungen, die uns bislang zum Thema Schneekatastrophe in Schleswig-Holstein 1978/79 erreicht haben. Doch sie zeigen, wie sehr das Thema die Menschen hier im Land noch immer berührt.

Schneekatastrophe forderte viel Mut

„Einfach unvergesslich“, sagt Jochen Bock über ein Silvesterfest, an dem die Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ in Passade, die überwiegend mit Gas kochte, warmes Essen, Punsch und Wolldecken für die Nachbarn spendierte.

Und Anja Krämer erinnert sich heute noch gern an den Rodelspaß auf der fast zwei Meter hohen Schlittenbahn, die vor dem Küchenfenster entstanden war. Auch viele Fotos zeugen von ungeheuren Schnee- und Eismassen, die damals für schwierige Situationen in Schleswig-Holstein sorgten und den ganzen Mut der Helfer erforderten, die in Panzern, Räumfahrzeugen und Hubschraubern unterwegs waren.

Fotowettbewerb: Schicken Sie uns Ihre Bilder von der Schneekathastrophe

Wir suchen Ihre Bilder und Geschichten von der Schneekathastrophe 1978/79. Laden Sie Ihre Fotos und Worddokumente einfach hier hoch. Oder schicken Sie sie bis spätestens Sonnabend, 24. November, per Post an die Kieler Nachrichten, Fleethörn 1-7, 24103 Kiel, Stichwort Schnee/Winter. 

Die beste Einsendung kann gewinnen: Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter Gebeco vergeben wir eine fünftägige Flugreise „Winterzauber Nordlichter“ für zwei Personen nach Island. Auf der Rundreise erleben die Teilnehmer majestätische Wasserfälle, Nationalparks sowie Gletscherlagunen – und sie begeben sich auf die Suche nach Nordlichtern.

Die eindrucksvollsten Bilder veröffentlichen wir in einer Sonderbeilage.

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke kritisierte eine geplante Schutzgebietsverordnung für die Nordsee. Der Entwurf der Bundesregierung soll unter anderem den Fischfang in Teilen des Naturschutzgebiets Sylter Außenriff mit Stell- und Schleppnetzen erlauben.

27.11.2018

Studenten allein in der Grundschule Jübek. Ohne das normale Kollegium als Backup unterrichten sie, organisieren den Schulalltag. 2014 startete die erste Schuladoption bundesweit in Schleswig-Holstein. Ziel: Den angehenden Lehrern den „Praxisschock“ zu erleichtern. Klappt das?

16.11.2018
Schleswig-Holstein Nu ok op Platt: De hochdüütsche Kinofilm - Ritter Trenk beleevt Aventüür

„Hier kümmt dat grote Aventüür vun den plattdüütschen Ritter Trenk. De so’n Kuraasch harr un so plietsch weer, datt se em bald överall kennen dään . . .,“ so fangt he an, de Kinner-Trickfilm „Ritter Trenk op Platt“. Wenn de lütt Ritter tosamen mit sien Frünn Ferkelchen, Momme Mumm, Thekla un Ritter Hans Platt schnacken deit, denn kannst di amüseern: „Dat mutt doch möglich ween, sik gegen Wertold to wehren“, sineert de lütt Buernjung, „ik mutt en Ritter warrn. Dat kann doch nich so swoor ween . . .“ Ok wenn sien lütt Fründin Thekla em wohrschaun deit vunwegen: „As Buernjung hest du dor doch överhaupt keen Chance . . .“ - he lett den Kopp nich hangen. Denn: „Dat warrd sik eerst wiesen, wenn ik dat versöcht heff.“

Heike Thode-Scheel 16.11.2018