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Schleswig-Holstein Haft für Bauunternehmer aus Neumünster
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17:06 29.08.2018
Die Kammer folgte mit ihrem Urteil dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Kiel/Neumünster

Der 53-Jährige richtete demnach von 2007 bis Februar 2012 durch Schwarzlöhne einen Schaden von mindestens 686 000 Euro an, wie der Vorsitzende Richter sagte.

Die Kammer folgte mit ihrem Urteil dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft. Die Anklage umfasste ursprünglich 171 Fälle mit einem Schaden in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Im Zuge der Beweisaufnahme wurden aber etliche Fälle eingestellt.

Firmen mussten Insolvenz anmelden

Die Verteidigung hatte Freispruch beantragt und kündigte umgehend Revision an. Der Angeklagte - er ist Vater von drei Kindern - hatte sich auch in seinem Schlusswort als unschuldig bezeichnet. Seine Firma und die seines Sohnes mussten Insolvenz anmelden.

Zentrale Frage der Hauptverhandlung sei gewesen, ob der Angeklagte selbst als Arbeitgeber auf den Baustellen tätig war oder Subunternehmen verantwortlich waren, sagte der Vorsitzende Richter. Für die Kammer stehe nach der Beweisaufnahme fest, dass die Arbeiten nicht von Service-Gesellschaften ausgeführt wurden, sondern durch das Unternehmen des Angeklagten. Er sei verantwortlich gewesen und habe dies über Scheinfirmen verschleiert.

Von dpa

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