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Schleswig-Holstein Anklage lehnt Prozess-Einstellung ab
Nachrichten Schleswig-Holstein Anklage lehnt Prozess-Einstellung ab
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14:18 13.01.2020
Sie weisen den Vorwurf der fahrlässigen Tötung zurück: Drei der fünf Angeklagten mit ihren Verteidigern Ralf Stelling (2.v.l.), Astrid Denecke und Frank-Eckard Brand (2.v.r.) beim Prozessauftakt im Amtsgericht Neumünster. (gepixelt) Quelle: Thomas Geyer
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Neumünster

Wie ein Gerichtssprecher am Dienstag auf Anfrage bestätigte, sollen am Mittwoch nun die bereits geladenen acht Zeugen gehört werden. Darunter sind zwei Jugendliche, die den Sechsjährigen bäuchlings im Wasser treibend im Schwimmbecken entdeckt hatten. Das Kind starb am folgenden Tag im Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft wirft drei Erzieherinnen und zwei Bademeistern vor, im Juni 2016 bei einem Ausflug in das Freibad in Bad Bramstedt nicht ausreichend auf den Sechsjährigen aufgepasst und so dessen Tod fahrlässig verursacht zu haben. Seine Eltern, die kurz zuvor aus dem Irak nach Deutschland flüchteten, sind Nebenkläger. Den Angeklagten drohen bei einer Verurteilung Geld- oder Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren.

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