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Schleswig-Holstein Sonne pur: So schön wird das Wochenende im Norden
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11:49 23.02.2019
Das Hoch „Frauke“ bringt am Wochenende viel Sonnenschein und blauen Himmel in den Norden. Quelle: Arno Burgi/dpa
Lübeck

Den Norden erwartet ein trockenes Wochenende mit viel Sonne. „Ab Sonnabend wird es recht freundlich, wenn auch nicht ganz so milde wie am letzten Wochenende“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Hamburg. Die Temperaturen erreichen tagsüber Höchstwerte um die 6 Grad, in der Nacht zum Sonntag sinken sie auf 1 Grad.

Am Sonnabend sind mittags zwar noch ein paar Wolken in Sicht, zum Abend hin sollen sie aber verschwunden sein. In der Nacht sollen wieder ein paar Wolken aufziehen. Außerdem rechnen die Experten am Sonnabend und Sonntag nur mit schwachem Wind.

Am Sonntag wird es noch etwas wärmer: Für Kiel sind dann Höchstwerte von bis zu 9 Grad vorhergesagt. Wolken lassen sich dann nicht blicken. Es gibt wieder viel Sonnenschein mit einem blauen Himmel. Neun Sonnenstunden sind vorausgesagt.

Viel Sonnenschein dank Hoch „Frauke

Das Hoch „Frauke“ bringt am Wochenende viel Sonnenschein und blauen Himmel nach Deutschland – vor allem im Westen und Südwesten wird es nach Angaben des DWD frühlinghaft. Das Thermometer erreicht am Sonnabend bis zu 13 Grad anzeigen könnte.

Da „Frauke“ mit frischem Ostwind einzieht, herrscht nach Angaben der Meteorologen trotz reichlich Sonne kalte und trockene Festlandluft. Im Nordosten Deutschlands dürften die Temperaturen nicht über drei bis fünf Grad steigen, und in der Nacht zu Sonntag friert es.

Wetter bleibt bis Montag schön

Sonnig und eher mild ist es voraussichtlich am Sonntag und zum Wochenbeginn. Wolken zeigen sich dabei kaum. Während die Temperaturen meist zwischen 9 und 14 Grad liegen dürften, sind Anfang kommender Woche im Westen auch frühlingshafte 17 Grad möglich.

„Der Frühling scheint sich also bereits eine Woche vor meteorologischem Frühlingsanfang bei uns einnisten zu wollen“, meinte die DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann angesichts dieser Aussichten. Am 1. März beginnt dann für die Meteorologen der Frühling.

Winter zu mild

Der Winter war einer vorläufigen Bilanz des DWD zufolge zu mild. „Der Februar war voraussichtlich der elfte Monat in Folge, der im Vergleich zur Referenzperiode zu warm war“, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Der Winter-Referenzwert aus den Jahren 1961 bis 1990 betrage 0,2 Grad und sei im Durchschnitt von Dezember, Januar und Februar um rund zwei Grad überschritten worden.

Obwohl der Februar eher trocken ausfiel, erreicht der Winter insgesamt beim Niederschlag bereits 117 Prozent des Solls.

jad/RND

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