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Schleswig-Holstein Mann verletzt Frau mit Messer
Nachrichten Schleswig-Holstein Mann verletzt Frau mit Messer
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14:15 18.05.2017
Die Polizei hat einen Mann ins Gewahrsam gesteckt, der zuvor eine Frau mit einem Messer verletzt hatte. Quelle: Ulf Dahl
Wrohm

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe hat die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe übernommen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen verletzte der 41-jährige Mann gegen kurz nach 9 Uhr in der Raiffeisenstraße die 51-jährige Geschädigte mit einem Messer und flüchtete anschließend. Die Festnahme des Tatverdächtigen gelang der Polizei wenig später - aktuell befindet sich der Festgenommene im Polizeigewahrsam.

Die Frau kam nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Wie schwer die Frau verletzt ist, kann die Polizei noch nicht sagen.

Von KN

Darauf haben die Schleswig-Holsteiner gewartet: Die Temperaturen klettern endlich auf sommerliche 25 Grad. Die Meerestemperaturen sind allerdings mit zehn Grad noch eher etwas für sehr Mutige. Wir haben die Freibäder in der Region aufgelistet - für die ultimative Erfrischung.

Imke Schröder 18.05.2017
Schleswig-Holstein "Wie klingt die Reformation im Norden" - Projekt vun'e Uni Rostock - Op Platt singen för de Reformaschoon

Alle  Lüüd snackt vun Luther. Is jo ok keen Wunner. 2017 is dat Lutherjohr. 500 Johr Reformaschoon – wat för’n övergroten Steen hett de Mönk dor in’t Rullen bröcht. De hett de heele Ordnung vun‘e Gesellschap över’n Hupen smeten, as he de 95 Thesen an’e Slottkark vun Wittenbarg anhaut hett. Sien Luther-Bibel weer anno dunnemol een Bestseller un de opsternaatsche Mönk sowat as een Star. Liekers seggt de Rostocker Spraakwetenschapler Perfesser Dr. Franz-Josef Holznagel: „Ohne Slüter kein Luther“.  Denn ahn den plattdüütschen Prediger ut Rostock sehg dat mit de Reformaschoon in‘ Norden mau ut: „Das war ein genialer Schachzug von Slüter – sonst wäre die Reformation hier im Norden gar nicht angekommen. Slüter war ja Prediger in der St- Petri Kirche – das war die Kirche für arme Leute. Und die wollte er kriegen. Wenn er denen die Luthertexte vorgelesen hätte, hätten die gesagt: „Lass man“, meent de Germanistikperfesser.“

Heike Thode-Scheel 18.05.2017
Schleswig-Holstein Nu scheet Minsch un Deerten koppheister - In' Mai, in' wunnerschönen Mai

De Wonnemaad Mai hett dat in sik – dor scheet nich blots dat Gröön rut, dor scheet ok Minsch un Deerten koppheister

„Juchhei! Juchhei! Wa ick mi freu! Vunnacht keem Lischen Allerlei! Nu ward dat grön! Nu ward dat blöhn! Nu springt dar alle Knuppens twei! – Juchhei! Juchhei! Wa ick mi freu! Gu’n Morrn, lüttj‘ Lischen Allerlei! Gu’n Morrn, Herr Mai!“

So jubileert Dichtersmann Johann Meyer in sien lütt Riemelöver den Wonnemaand Mai. „Alles neu macht der Mai“, heet dat ole Volksleed ut‘ 18. Johrhunnert, dat hüüt noch gellen deit.  Keen annern Maand in’t Johr hett so veele Bedüüden för de Minschen as de Mai. För keen anner Maand hebbt de Dichterslüüd so veele Gedichte un Leder schreven as för düssen Wonnemaand. Alleen dat Woort Wonnemaand: Dor steekt Leev binn un Wonne, Swögen un Hopen op wat Nieges.

Heike Thode-Scheel 18.05.2017