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Schleswig-Holstein Benediktiner in Nütschau laden ein
Nachrichten Schleswig-Holstein Benediktiner in Nütschau laden ein
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08:50 20.04.2018
Foto: Bruder Prior Johannes Tebbe, Leiter des Klosters Nütschau, steht im vor dem Gutshaus des Klosters.
Bruder Prior Johannes Tebbe, Leiter des Klosters Nütschau, steht im vor dem Gutshaus des Klosters. Quelle: Markus Scholz
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Travenbrück

Der 40 Jahre alte Werbefachmann, der 2015 ins Kloster eingetreten ist, ist in Nütschau für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Nütschau ist eines von bundesweit 230 Klöstern, die zu einem Tag der offenen Tür einladen. Ziel sei es,  die Verschiedenartigkeit der Konvente und Ordensgemeinschaften zu zeigen und über die Aufgaben zu informieren, die Mönche und Nonnen in der Gesellschaft wahrnehmen, teilte die Deutsche Ordensoberenkonferenz mit.

Führungen werden angeboten

"Wir bieten unseren Besuchern Klosterführungen an, sie können sich mit den Mönchen unterhalten und mit ihnen beten", sagt Bruder Lukas. Es werde Meditationen geben und einen Workshop mit Worship-Gesängen in der Tradition amerikanischer Spirituals und auch Herzhaftes und Süßes aus der Klosterküche.

Schulklassen arbeiten und beten

Im 1951 gegründeten Benediktiner-Kloster Nütschau leben und arbeiten derzeit 19 Brüder. Der jüngste in 28, der älteste 88 Jahre alt. Im Bildungshaus St. Ansgar auf dem Klostergelände bieten die Mönche Seminare und Kurse an, die Themen reichen vom Bibellesen bis zum Meditativem Tanz. "Zu uns kommen auch Schulklassen, die einige Tage bei uns bleiben und unsere benediktinische Regel Ora et labora ("Bete und arbeite") kennenlernen", sagte Bruder Lukas. 

Insgesamt kommen nach seinen Angaben jedes Jahr rund 30 000 Gäste ins Kloster. Etwa 5000 von ihnen suchten im sogenannten stillen Bereich für längere Zeit Besinnung und Erholung. "Das sind Menschen, die sich Ruhe und Abstand vom Alltag wünschen und Kraft und Orientierung im Glauben suchen", sagt der Kloster-Sprecher. Die Kurse und Seminare sind für Frauen und Männer offen und unabhängig von der Religionszugehörigkeit. "Wir fragen noch nicht einmal nach der Konfession. Wir sind für alle Menschen da", sagt Bruder Lukas. 

Hier sehen sie Bilder.

Von lno

Heike Stüben 19.04.2018
Imke Schröder 19.04.2018
19.04.2018