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Schleswig-Holstein UKSH sucht freiwillige Helfer: Wer in Frage kommt, wie Sie helfen können
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UKSH Kiel sucht freiwillige Helfer: Wer in Frage kommt, wie sie helfen können

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10:45 29.11.2021
Von Jördis Früchtenicht
Wegen der Corona-Pandemie sucht das UKSH Freiwillige mit medizinischem Hintergrund, die in der Pflege und im Klinikalltag helfen können.
Wegen der Corona-Pandemie sucht das UKSH Freiwillige mit medizinischem Hintergrund, die in der Pflege und im Klinikalltag helfen können. Quelle: Hendrik Schmidt/dpa (Symbolbild)
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Kiel

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein stellt sich auf die verschärfte Corona-Lage ein und sucht nach Freiwilligen, die Erfahrung in medizinischen Berufen haben. Wo sie eingesetzt werden sollen und wie sie die Pflegekräfte unterstützen können – ein Überblick:

Warum sucht das UKSH in Kiel und Lübeck Helfer?

Aufgrund der Pandemie würde Personal im UKSH teils aus seinen eigentlichen Bereichen abgezogen, um bei der Versorgung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten zu helfen, erklärt UKSH-Sprecher Oliver Grieve. Aktuell baut die Klinik massiv Intensivkapazitäten auf, um zusätzliche Corona-Fälle auch aus anderen Bundesländern aufnehmen zu können.

Wo sollen die freiwilligen Helfer am UKSH eingesetzt werden?

Die freiwilligen Helfer könnten je nach Qualifikation in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Gesucht werde etwa Personal für die Normal- und Intensivpflege, aber auch in den Test- und Impfzentren sowie für „patientenfernere“ Aufgaben wie zum Beispiel das Verteilen des Essens, führt Grieve aus.

Wo können sich die Freiwilligen beim UKHS melden?

Das UKSH hofft auf Unterstützung in dieser Lage und bittet Menschen mit Erfahrung in medizinischen Berufen wie Pflege, ärztlicher Dienst sowie Studierende der Humanmedizin, sich als freiwillige Helferinnen und Helfer zu melden. Eine Registrierung ist online unter www.uksh.de/helfen oder per E-Mail an helfen@uksh.de möglich.

Ist das die erste Hilfsaktion am UKSH in Kiel und Lübeck?

Freiwillige Helferinnen und Helfer sind am UKSH in der ersten Corona-Welle bereits zum Einsatz gekommen. Ihr Engagement wurde auch deshalb notwendig, weil es plötzlich Aufgaben gab, die im normalen Klinikablauf vor der Pandemie gar nicht vorkamen. Als es für die Krankenhäuser zum Beispiel ein Betretungsverbot gab, musste dennoch dafür gesorgt werden, dass die Patientinnen und Patienten mit sauberer Kleidung versorgt werden.

„Damals haben wir unglaublich viel Solidarität aus der Bevölkerung erfahren“, so Grieve. Es hätten sich etwa viele Medizinstudierende aus Kiel und Lübeck gemeldet, ebenso wie eigene Mitarbeitende, die gerade in Elternzeit waren, angesichts der Notlage ihrer Klinik aber trotzdem mithalfen.

Anne Holbach 25.11.2021
Anne Holbach 25.11.2021