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Schleswig-Holstein Lebensrettende Geschenke für Neugeborene
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09:46 07.04.2018
Das UKSH verschenkt an Neugeborene lebensrettende Schlafsäcke. Quelle: Arno Burgi/dpa
Kiel

Wenn ein Baby zur Welt kommt, gibt es oft Geschenke. Die kommen nicht nur von Angehörigen. In vielen Fällen gibt es auch von den Kliniken, in denen die neuen Erdenbürger das Licht der Welt erblickt haben, freundliche Gaben. Meist sind es Kleinigkeiten wie Kuscheltiere oder Baby-Bodys. Besonders großzügig dagegen ist das Geschenk, dass das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) den Neugeborenen macht. Sie erhalten Babyschlafsäcke mit dem Aufdruck „Travedeern“, „Travejung“ oder „Kieler Sprotte“ - je nach Geburtsort.

Mehr als nur nette Geste

„Das ist nicht nur eine nette Geste. Wir wollen mit den Schlafsäcken dem plötzlichen Kindstod vorbeugen“, sagte der Geschäftsführer des UKSH Freunde- und Fördervereins und Projektkoordinator, Pit Horst. Die Schlafsäcke sollen verhindern, dass sich die Babys im Schlaf die Bettdecke über den Kopf ziehen, was als häufiger Grund für den plötzlichen Kindstod gilt. Die Schlafsäcke haben nach Angaben Horsts einen Wert von 30 bis 40 Euro. Möglich sei diese Aktion nur durch Spenden von Stiftungen oder etwa Privatleuten, sagte er. Im UKSH in Lübeck werden jährlich etwa 1800 Kinder geboren, in Kiel sind es rund 1500.

Neumünster sucht Sponsor für die Aktion

In anderen Krankenhäusern fallen die Geschenke für die Neugeborenen und deren Eltern deutlich bescheidener aus. „Wir würden auch gerne bei der Schlafsack-Aktion mitmachen, aber wir haben bislang keinen Sponsor dafür“, sagte die Sprecherin der Friedrich-Ebert-Krankenhauses Neumünster, Maren von Dollen. Stattdessen bekommen die mehr als 1100 Babys, die dort jährlich das Licht der Welt erblicken, ein Plüschtier als Geschenk.

Im Klinikum Nordfriesland in Husum erhalten die rund 800 Kindern, die dort im Jahr auf die Welt kommen, weiße Baby-Bodys mit dem Aufdruck „Glückskind! Geboren im Klinikum Nordfriesland“. „Wir wollen den Kindern und ihren Familien gerne eine Erinnerung an den Ort mitgeben, an dem sie geboren wurden“, sagte Sprecher Michael Mittendorf.

Zebra von Anfang an

Im Städtischen Krankenhaus in Kiel werden die Kleinen von Anfang an auf den Handballsport geprägt. Dort erhält jedes Neugeborene ein „Hein Daddel-Schnuffeltuch“. Das Zebra „Hein Daddel“ ist das Maskottchen des Handball-Rekordmeisters THW Kiel, der die schwarz-weißen Schmusetücher sponsert. Die Spieler werden wegen der schwarz-weißen Heimtrikots auch „Kieler Zebras“ genannt.

Von dpa

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