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Schleswig-Holstein Das machen die Ex-Minister aus SH
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09:17 27.09.2017
Von Bodo Stade
Neuer Job, neues Land: Britta Ernst arbeitet jetzt als Bildungsministerin für Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke. Quelle: Bernd Settnik
Kiel

Ernst tritt die Nachfolge von Günter Baaske (SPD) an, der aus persönlichen Gründen zurücktrat. Baaske hatte erst kürzlich geheiratet und ist inzwischen vierfacher Vater. Seine förmliche Entlassung und die Vereidigung von Britta Ernst sind bereits für die morgige Landtagssitzung vorgesehen.

Nach knapp drei Monaten kehrt Ernst damit zurück ins politische Rampenlicht. Die Ehefrau des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz war knapp drei Jahre lang im Kabinett von Torsten Albig für die Schulpolitik verantwortlich. Die Bildungsexpertin erwarb sich in Schleswig-Holstein mit ihrer pragmatischen und unaufgeregten Art schnell Respekt. Das plötzliche Ende ihrer Amtszeit hatte auch die sonst so hanseatisch kühl wirkende Britta Ernst getroffen. Sie sei „wehmütig“, bekannte die Hamburgerin bei einem Blick zurück. Bei ihrer Vorstellung in Potsdam war die SPD-Frau gestern aber schon wieder ganz Vollblut-Politikerin. Sie übernehme ein sehr gut geführtes Ressort und wolle auf Kontinuität setzen, erklärte Ernst.

Ernst ist bislang das einzige sozialdemokratische Kabinettsmitglied, das nach dem Machtwechsel in Schleswig-Holstein wieder in Regierungsverantwortung kommt. Anders als Finanzministerin Monika Heinold und Umweltminister Robert Habeck von den Grünen, die im neuen Jamaika-Bündnis weitermachen konnten, standen die sozialdemokratischen Minister im Sommer erst einmal ohne Job da. Einzig Ex-Sozialministerin Kristin Alheit ist bisher fündig geworden und wird Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Hamburg. Von neuen Angeboten an Ex-Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Ex-Innenmnister Stefan Studt ist dagegen noch nichts bekannt. Und Torsten Albig? Im Interview mit unserer Zeitung äußerte er, dass ehemalige Ministerpräsidenten „nicht ganz leicht vermittelbar“ seien. Er könne sich vorstellen,„als Jurist, Verwaltungsprofi und Generalist die Verantwortung für die Kommunikation oder andere Prozesse eines großen Unternehmens“ zu übernehmen.

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