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Schleswig-Holstein 31-Jähriger tot in Laboe gefunden
Nachrichten Schleswig-Holstein 31-Jähriger tot in Laboe gefunden
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16:10 27.07.2018
Zahlreiche Rettungskräfte suchten am Mittwoch nach einem vermissten Schwimmer auf der Kieler Förde. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel/Laboe

"Wir haben gegen 12.45 Uhr einen leblosen Körper in Laboe gefunden", sagt Polizeisprecher Matthias Felsch auf Nachfrage.

Daraufhin habe die Polizei den Bereich am Hafen von Laboe abgesperrt. Ein Leichenwagen transportierte den leblosen Körper ab. Am Nachmittag bestätigte die Polizei nach der Identifizierung, dass es sich um den seit Mittwoch vermissten 31-jährigen Schwimmer handelt.

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Rückblick: Große Suchaktion auf der Kieler Förde

Was war passiert? Zwei Schwimmer sind am Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr auf dem Weg zu einer Badeinsel vor Laboe gewesen. Eine der beiden Personen sei aber umgekehrt, habe ans Ufer zurückschwimmen wollen. Als die andere Person auf der Badeinsel ankam, war der Rückkehrer aber nicht mehr zu sehen.

Bis in den Mittwochabend suchten die Rettungskräfte von Seenotrettern, Polizei und andere Einheiten nach dem mutmaßlich männlichen Schwimmer – ab 19 Uhr waren zuletzt noch Taucher auf der Suche nach der vermissten Person in der Kieler Förde. Doch um 21 Uhr wurde sie ohne Erfolg abgebrochen. Der Schwimmer ist laut Polizei männlich, 31 Jahre alt, und soll nicht aus der Region stammen.

Am Donnerstag fuhr die Wasserpolizei Kontrolle auf der Kieler Förde - fand den vermissten Schwimmer aber nicht. Dadurch gab es fast keine Hoffnung mehr, den vermissten Schwimmer noch lebend zu finden.

So baden Sie sicher

Die Polizei rät, beim Schwimmen die Regeln der DLRG für sicheres Baden zu beachten. Nur in bewachten Bereichen sollte geschwommen werden. Wer unsicher ist, sollte ohnehin nur bis zum Bauchnabel hereingehen oder die Retter vorher informieren. Rund 20 Rettungsschwimmer der Wasserwacht sichern die Strände Schilksee, Falckenstein, Strande, Heikendorf und Laboe.

Aus aktuellem Anlass weist die Stadt Kiel darauf hin, dass Baden im öffentlichen Hafenbereich der Innenförde – also auch an den Stegen an der Kiellinie – verboten ist. Wer von der Wasserschutzpolizei erwischt wird, muss mit einem Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit rechnen. Ausnahme: das Seebad, das nicht zum Hafenbereich gehört.

Ein Schwimmer wird seit Mittwoch vermisst. Jetzt wurde in der Kieler Förde ein lebloser Körper gefunden.

Von KN-online