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Schleswig-Holstein Eilantrag von Lübecker Ganghausbesitzern abgelehnt
Nachrichten Schleswig-Holstein Eilantrag von Lübecker Ganghausbesitzern abgelehnt
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13:02 10.12.2019
Die Ganghausbesitzer aus Lübeck haben im Streit mit der Hansestadt Lübeck um die Vermietung ihrer Häuschen als Ferienwohnungen eine vorläufige Niederlage erlitten. Quelle: Angelika Warmuth/dpa/Symbolbild
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Schleswig

Die Stadt hatte die Nutzung von rund 100 Ganghäusern als Ferienwohnungen zum 1. Oktober dieses Jahres untersagt. Mit einem Eilantrag auf vorläufigen Rechtsschutz hatten die Hausbesitzer erreichen wollen, dass die Untersagungsverfügung der Stadt erst greift, wenn endgültig über ihren Widerspruch entschieden ist.

Das Gericht begründete seine Entscheidung nach Angaben der Sprecherin damit, dass die Nutzung als Ferienwohnung eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung darstelle. Eine solche Genehmigung habe nicht vorgelegen und sei wegen der Erhaltungssatzung der Stadt auch nicht möglich, hieß es.

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Lesen Sie auch: Ganghausbesitzer verklagen Stadt Lübeck

Die Richter der achten Kammer des Verwaltungsgericht kamen daher zu dem Ergebnis, dass die Nutzungsuntersagung und auch das von der Stadt angedrohte Zwangsgeld nach den gegenwärtig erkennbaren Umständen rechtmäßig sei, sagte die Sprecherin. Gegen den Beschluss kann Beschwerde eingelegt werden.

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Von RND/dpa

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