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Schleswig-Holstein Bisher keine Infektionsfälle 2019 in SH
Nachrichten Schleswig-Holstein Bisher keine Infektionsfälle 2019 in SH
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11:43 09.08.2019
Urlauber baden am Timmendorfer Strand.  Quelle: Markus Scholz/dpa
Kiel

In Mecklenburg-Vorpommern haben Vibrio-Bakterien diesen Sommer sogar ein erstes Todesopfer gefordert. Bei der Toten handelt es sich um eine ältere Frau, die zur Risikogruppe der immungeschwächten Personen gehörte. In Mecklenburg-Vorpommern wurden seit Juni vier weitere Erkrankungen registriert. In Schleswig-Holstein sind laut Gesundheitsministerium aber bisher keine Infektionsfälle bekannt.

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Das sind Vibrio-Bakterien

Das Bakterium (vibrio vulnificus) lebt "natürlicherweise" im Meer- und Brackwasser. Ab einer Wassertemperatur von 20 Grad vermehrt es sich stark. Gefährdet sind Menschen, die mit Hautverletzungen Baden gehen. Das Bakterium kann so in den Körper eindringen und sich dort ausbreiten.

Gerade die Ostsee mit ihrem geringen Salzgehalt und ihren flachen Stränden, an denen sich das Wasser in der Uferzone schnell erwärmt, bietet günstige Vermehrungsbedingungen für Vibrionen.

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Diese Auswirkungen hatten Vibrio-Bakterien 2018

Im Top-Sommer 2018 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 18 Menschen infiziert. Drei von ihnen starben. In Schleswig-Holstein gab es 2018 einen Vibrio-Fall.

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