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Schleswig-Holstein Festival bei Minusgraden
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17:13 12.02.2017
Von Kerstin Tietgen
In Wacken trotzen seit Freitag knapp 4000 Menschen der Kälte. Quelle: Frank Peter
Wacken

Es ist eiskalt, kleine Schneeflocken wirbeln durch die Luft. Die ersten Reihen des Campingplatzes säumen Wohnwagen, VW-Busse und Wohnmobile. Erst ein paar Schritte weiter werden die Zelte sichtbar. Wer nicht auf dem Festivalgelände ist, hat sich an eines der improvisierten Feuer verzogen, die in den Dreibeingrills brennen. „Das ist unser achtes Feuer heute“, sagt Jesko Studt (21) „zwischendurch mussten wir schon neue Kohle kaufen gehen.“ Studt gehört zu den ganz Hartgesottenen. Nur eine Isomatte und einen Schlafsack hat er für die Nacht dabei: „Geht schon, wenn der Alkoholpegel stimmt.“ Im Gegensatz zu einer Freundin, die schon abgereist ist, weil ihre Füße blau wurden, will der 21-Jährige durchhalten.

Hier finden Sie Fotos vom Festival Winter Wacken Nights im Februar 2017.

Die Veranstalter wollten den Fans im Winter, der festivalärmeren Zeit, etwas anbieten. Mit dem „echten“ Wacken hat die Veranstaltung wenig gemein: „Die Winter Nights haben ihren Fokus auf der mittelalterlichen Musik. Es gibt Gaukler, Handwerkskunst, man kann beim Bogen schießen sein Geschick beweisen, Feuerkünstler zeigen, was sie können.“

Neben musikalischen Highlights wie "Subway to Sally" oder "Saltatio Mortis" werden die Besucher bei Poetry Slams oder Lesungen von Schauspieler Martin Semmelrogge unterhalten. Am Sonntag endet die Veranstaltung.

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