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Schleswig-Holstein Städtische Kitas schließen in Kiel
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20:43 19.03.2018
Verdi-Warnstreik in Rendsburg: 200 Gewerkschafter demonstrieren in der Innenstadt. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Kiel/Neumünster

Rendsburg machte am Montag den Anfang: Rund 200 Verwaltungsangestellte von Kreis, Stadt, Stadtwerken sowie Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt folgten dem Aufruf von Verdi und gingen in den Warnstreik, 250 Gewerkschafter demonstrierten am Mittag in der Innenstadt. Auch für Dienstag hat Verdi in Kiel, Flensburg, Schleswig und Neumünster zu Warnstreiks und Kundgebungen aufgerufen. In Neumünster sind nach Angaben von Verdi die Stadtverwaltung, die Stadtwerke, die Arbeitsagentur, die Sparkassen, Kitas und das technische Betrebszentrum dazu aufgerufen, die Arbeit ganztägig niederzulegen. In Kiel geht der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel davon aus, dass am Streiktag Abfalltonnen nicht geleert werden und angemeldete Sperrgutabfuhren entfallen müssen.

Landesweiter Warnstreik beim dbb

Der gewerkschaftliche Dachverband „dbb Beamtenbund und Tarifunion“ rief dagegen zu einem landesweiten Warnstreik auf. Betroffen dürften davon vor allem die Kommunalverwaltungen sowie das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg und die Zivilverwaltung der Bundeswehr sein.

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In Kiel ist für Dienstag um zehn Uhr eine Menschenkette von 1000 Beschäftigen vor dem Gebäude des kommunalen Arbeitgeberverbands geplant, anschließend wollen die Demonstranten zum Kieler Hauptbahnhof ziehen. In Schleswig-Holstein gibt es laut Verdi 40.200 Beschäftigte bei den Kommunen und 9100 Beschäftigte im Bundesbereich. Verdi fordert sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat

Von KN-online

19.03.2018
Niklas Wieczorek 19.03.2018