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Schleswig-Holstein Geldtransporter-Fahrer legen Arbeit nieder
Nachrichten Schleswig-Holstein Geldtransporter-Fahrer legen Arbeit nieder
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09:36 02.01.2019
In Schleswig-Holstein sind am Mittwoch mehrere Dutzend Geldtransporter-Fahrer in einen Warnstreik getreten. (Symbolbild) Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
Kiel

Am Kieler Standort des Sicherheitsunternehmens Prosegur streiken seit dem frühen Morgen die Mitarbeiter. Die Warnstreiks seien für den ganzen Tag geplant.

„Wir möchten ein deutliches Zeichen setzen. Die Gefahr ist auch groß, dass wir morgen wieder streiken werden“, sagte Dieter Altmann, Landesfachbereichsleiter der Gewerkschaft Verdi im Norden.

Etwa hundert Geldtransporter-Fahrer sind in Hamburg in einen Warnstreik getreten. Die Beschäftigten versammelten sich vor der Hamburger Zentrale der Firma Prosegur, teilte Tanja Chawla von der Gewerkschaft Verdi in Hamburg mit.

„Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber ist unterirdisch, wenn man bedenkt, wie hoch die Lebenshaltungskosten in einer Stadt wie Hamburg sind“, so Chawla. Für Donnerstag sei vorerst zwar kein weiterer Warnstreik geplant, er sei aber auch nicht auszuschließen.

In Lübeck haben sich etwa 40 Beschäftigte vor dem Sitz des für Geldtransporte zuständigen Unternehmens Ziemann versammelt, teilte Dieter Altmann weiterhin mit.

Nach fünf ergebnislosen Verhandlungsrunden hatte Verdi die bundesweit 12000 Beschäftigten der Geld- und Wert-Branche zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Erhöhung des Stundenlohns gefordert

Am Donnerstag und Freitag werden die Tarifverhandlungen in Bad Nauheim in Hessen fortgesetzt. Verdi fordert eine Erhöhung des Stundenlohns um 1,50 Euro beziehungsweise eine Erhöhung der Gehälter um 250 Euro monatlich.

Bargeldverkehr gestört

Aufgrund des Streiks werde der Bargeldverkehr in Deutschland nach Angaben von Verdi erheblich gestört, da viele Banken und Geschäfte kein neues Bargeld erhalten.

Von RND/dpa

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