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Schleswig-Holstein Weniger mit Mindestsicherung im Norden
Nachrichten Schleswig-Holstein Weniger mit Mindestsicherung im Norden
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17:02 25.10.2019
Immer weniger Menschen in Schleswig-Holstein bekommen eine Mindestsicherung. Quelle: Ralf Hirschberger/dpa (Symbolfoto)
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Wiesbaden/Kiel

Das waren 4,1 Prozent weniger als zum Jahresende 2017. Der Anteil der Leistungsempfänger betrug 9,5 Prozent und lag damit leicht über dem Bundesschnitt von 8,7 Prozent.

Deutschlandweit erhielten Ende 2018 noch rund 7,2 Millionen Menschen die Mindestsicherung. Das waren 5,1 Prozent weniger als Ende 2017. Besonders stark gingen die Ausgaben für Asylbewerber zurück.

Regelleistungen für Asylbewerber bekamen rund 411.000 Menschen

Zu den Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme gehören unterschiedliche Hilfen: Arbeitslosengeld II ("Hartz IV") erhielten Ende 2018 knapp 5,6 Millionen Menschen - 5,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bezogen knapp 1,1 Millionen Menschen: 1,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Regelleistungen für Asylbewerber bekamen rund 411.000 Menschen (12,2 Prozent weniger als im Vorjahr). Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen bezogen knapp 121.000 Menschen (4,3 Prozent weniger als im Vorjahr).

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Von dpa/RND