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Schleswig-Holstein Kiten künftig in 22 Zonen erlaubt
Nachrichten Schleswig-Holstein Kiten künftig in 22 Zonen erlaubt
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18:58 12.09.2017
Von Christian Hiersemenzel
Minister Bernd Buchholz will Schleswig-Holstein als Kitesurfziel für Touristen stärker bewerben. Quelle: Marcus Brandt
Kiel

Im Wesentlichen sind das weite Küstenstreifen vor Sylt, Amrum und Föhr sowie vor Pellworm, St. Peter-Ording und Büsum. Mit dabei sind auch Husum und Dagebüll. Touristische Attraktivität und ökologische Verantwortung seien miteinander vereinbar, hieß es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Das letzte Wort hat das Bundesverkehrsministerium.

„Die Westküste Schleswig-Holsteins bietet mit den jetzt geeinten Kitesurfgebieten großflächige und ansprechende Angebote für diese attraktive Trendsportart“, freute sich Buchholz. Zugleich kündigte er an, dass die Nordsee-Service-Tourismus-GmbH das „Kitesurfland Schleswig-Holstein“ noch stärker bewerben werde. Sein Kollege Habeck äußerte sich verhaltener. Er sprach von einem Kompromiss und seiner Hoffnung, dass nach einer „teils sehr hart geführten Debatte“ nun Frieden einkehren möge. „Der Kompromiss ist die Basis, um den gemeinsamen Antrag mit Niedersachsen und Hamburg beim Bundesverkehrsminister wieder scharf zu stellen.“ Da Kite-Drachen als Fahrzeuge eingestuft werden, müsste er für den geschützten Nationalpark Wattenmeer die sogenannte Befahrensordnung ändern.

Bei der SPD stieß die Nachricht auf Unverständnis. „Mit Entsetzen stellen wir fest, dass der grüne Umweltminister offensichtliche Wahlkampfinteressen der FDP unterstützt und dafür seine umweltpolitischen Überzeugungen über Bord wirft“, sagte Fraktionssprecherin Sandra Redmann. Die Pläne seien „für einen derart sensiblen Lebensraum wie dem Wattenmeer nicht hinnehmbar“.

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