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Schleswig-Holstein August in Schleswig-Holstein und Hamburg war „deutlich zu warm“
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Wetter in Schleswig-Holstein und Hamburg: August war deutlich zu warm

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15:32 31.08.2020
Für Urlauber war es perfekt: Während der Hitzewelle waren die Strände wie hier in Scharbeutz voll. Quelle: Daniel Bochwoldt/dpa
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Kiel

Deutschlands Norden ist im August von der Sonne verwöhnt worden. Mit rund 265 Sonnenstunden in Schleswig-Holstein (langjähriges Mittel rund 210 Stunden) und gut 250 Stunden in Hamburg (langjähriges Mittel 201 Stunden) waren hier die sonnenscheinreichsten Regionen Deutschlands, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner Messstationen mitteilte.

Im Juli sah es noch anders aus: Da hat Schleswig-Holstein im Ländervergleich die wenigsten Sonnenstunden abbekommen. Nun ist es umgedreht. Entsprechend war der August mit einer Durchschnittstemperatur von 20,6 Grad Celsius (langjähriges Mittel 16,8 Grad) in Hamburg beziehungsweise 19,5 Grad (langjähriges Mittel 16,2 Grad) in Schleswig-Holstein „deutlich zu warm“.

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August in SH etwas zu trocken

In der Hansestadt wurde gleichzeitig ein 26 Jahre alter Hitzewellen-Rekord geknackt. An der Station Hamburg-Neuwiedenthal gab es an 11 Tagen Höchsttemperaturen von über 30 Grad. Gestartet war die diesjährige Hitze-Serie am 6. August.

Bislang galt eine Hitzewelle von sieben Tagen aus dem Jahr 1994 als Rekord seit Beginn der Messungen im Jahre 1891. Damals lagen die Tageshöchstwerte vom 22. bis 28. Juli immer über 30 Grad.

Beim Regen blieb Schleswig-Holstein mit rund 70 Litern Regen pro Quadratmeter nur knapp unter dem langjährigen Mittel von 73 Litern. In Hamburg war es mit 40 Litern pro Quadratmeter (langjähriges Mittel 71 Liter) erheblich trockener.

Von RND/dpa