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Schleswig-Holstein Das Wochenende wird stürmisch im Norden
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21:29 09.08.2019
Das Wochenende wird stürmisch in Schleswig-Holstein. (Symbolfoto) Quelle: Oliver Berg/dpa
Kiel

Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Sturmböen in Schleswig-Holstein herausgegeben (Stufe 2 von 4). Sie gilt für Sonnabend von 10 bis 20 Uhr. Betroffen sind die Städte Kiel und Neumünster sowie die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Plön, Segeberg und Ostholstein.

Der DWD weist auf mögliche Gefahren hin: "Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände", weißt es in der amtlichen Warnung vor markantem Wetter. Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 km/h aus südwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 80 km/h gerechnet werden.

Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 km/h aus südwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 80 km/h gerechnet werden. Screenshot:DWD

Böen der Stärke 10 über Ostfriesland

Vor allem Küsten- und Inselbewohner müssen sich auf Unwetter durch das Sturmtief „Yap“ einstellen. Auch Teile des Binnenlandes werden von Starkregen, Hagel und Sturm betroffen sein. Örtlich könne dieser über Ostfriesland in Böen auf Stärke 10 anwachsen, und auch der Sonntag werde windig, sagte ein DWD-Sprecher.

Erstmals wird daher das vor 36 Jahren aufgelegte Schlickschlittenrennen am Deich von Upleward (Kreis Aurich) am Samstag ausfallen. Das dreckige Spektakel unter dem Motto „Schmutziger Sport für eine saubere Sache“ zieht jährlich tausende Besucher an; die Einnahmen sind für krebskranke Kinder bestimmt. Das am Samstag in Emden geplante Green-Sea-Festival mit Electro, House, Rave und Techno-Musik werde wegen der Unwetterwarnung in eine Halle verlegt, kündigten die Organisatoren an.

Wetter bessert sich am Sonntag

Am Sonntag ist höchstens im äußersten Norden noch eine steife Brise spürbar. Sonst soll es viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad geben. 

Hinweis in eigener Sache

Liebe Leser, immer wieder erleben wir Warnungen vor Gewittern und Stürmen, bei denen es letztendlich zu relativ geringen Schäden kommt. Wir möchten Sie trotzdem bitten diese Warnungen, die nicht wir Redakteure, sondern echte Wetterexperten abgeben, ernst zu nehmen. Ein Beispiel: Auch, wenn es über Ihrem Haus einen blauen Himmel gibt, kann auf dem Weg zur Arbeit ein Blitz eingeschlagen und ein Ast abgestürzt sein.

 Immer wieder kommen Menschen bei Stürmen und Gewittern zu Schaden – daher leiten wir die Warnungen der Experten im Zweifelsfall lieber einmal zu oft weiter als einmal zu wenig. 
Bitte passen Sie auf sich und auch auf Ihre Mitmenschen auf!

Von jad/RND/dpa

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