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Schleswig-Holstein So teuer sind Immobilien im Norden
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17:45 13.11.2018
Wie teuer sind Immobilien in Schleswig-Holstein? Was kosten Wohnungen und Häuser in den Gemeinden im Vergleich? Mit unseren Grafiken finden Sie es heraus. Quelle: KN
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Der Kauf von Häusern und Wohnungen an den Küsten, auf den Inseln und in den größeren Städten Schleswig-Holsteins wird immer kostspieliger. Das geht aus dem Immobilienmarktatlas hervor, den die LBS Bausparkasse am Dienstag in Kiel vorgestellt hat. Ein Ende der Preisspirale ist nicht absehbar. «Wir erwarten, dass der Kaufboom und die Nachfrage ungebrochen bleiben», sagte der Geschäftsführer der LBS Immobilien GmbH, Wolfgang Ullrich.

Spitzenreiter blieb auch im letzten Jahr mit großem Abstand die Insel Sylt. Aber auch auf Amrum, Föhr, in St. Peter-Ording, an der Lübecker Bucht, am Hamburger Rand sowie in den Innenstädten von Lübeck und Kiel werden zum Teil sehr hohe Preise gezahlt. Der Quadratmeter unter 1000 Euro, wie es das zum Teil noch vor wenigen Jahren gab, ist laut LBS nirgends mehr zu haben. Die LBS untersuchte für ihren Immobilienatlas zwischen Juli 2017 und Ende Juni 2018 mehr als 19 000 öffentlich zugängliche Angebote für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen.

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Auf Sylt stiegen die Quadratmeterpreise für Häuser um 7,7 Prozent auf durchschnittlich gut 10 600 Euro, für Wohnungen um 3,5 Prozent auf 7150. Kampen ist mit fast 22 000 beziehungsweise 15 000 Euro dabei. Amrum rangiert bei 5300 Euro je Quadratmeter für Häuser und bei gut 4900 für Wohnungen; auf Föhr ist es um 400 bis 500 Euro billiger. Pellworm, Hooge und Langeneß sind dagegen Schnäppchen mit 1600 Euro für Häuser - im Gegensatz zu St. Peter-Ording mit 4300 Euro.

Am teuersten sind Sylt und Timmendorfer Strand

Besonders viel Bewegung ist auf dem Markt derzeit an der Lübecker Bucht und auf Fehmarn. «Aus dem gesamten Bundesgebiet ist die Nachfrage stark», sagte Ullrich. Besonders hoch ist das Preisniveau in Timmendorfer Strand mit 4300 Euro je Quadratmeter bei Wohnungen. In Travemünde müssen 3200 Euro hingeblättert werden. Besonders kräftige Preissteigerungen gab es in Dahme, Großenbrode und auf Fehmarn.

Unter den größten Städten sind Wohnungen in Lübeck (2439 Euro) etwas teurer als in Kiel (2330), wo in besten Lagen aber auch über 3000 Euro zu zahlen sind. In Flensburg (1900) ist es günstiger, während am Hamburger Rand in Norderstedt und in Ahrensburg 2700 Euro verlangt werden. Trotz der teils hohen Preise könne nicht gesagt werden, dass es im Land keine bezahlbaren Wohnungen mehr gibt, sagte Ullrich. Die LBS habe im letzten Jahr 1300 Immobilien mit einem Durchschnittspreis von 221 000 Euro verkauft.

Eigenheimstandort Kiel: So teuer werden Bestandshäuser angeboten (Durchschnitt: 2.216 Euro pro Quadrameter)

Zu den günstigeren Städten gehören Heide (gut 1300 Euro je Quadratmeter für Wohnungen) und Itzehoe (1250), aber auch hier gab es innerhalb eines Jahres kräftige Steigerungen. Auch in Neumünster (1330) und in Rendsburg (1200 Euro) sind Wohnungen noch günstig zu haben, wobei die Preise auch hier kräftig zulegten.

An diesen Orten ist der Markt besonders dynamisch (je dunkler, desto mehr Kauffälle):