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Schleswig-Holstein Jäger unzufrieden mit Abschuss-Regelung
Nachrichten Schleswig-Holstein Jäger unzufrieden mit Abschuss-Regelung
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09:04 05.11.2019
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Ein Wolf steht in einem Gehege in Isselburg. In Schleswig-Holstein ist ein anderer Wolf zum Abschuss freigegeben. Quelle: Bernd Thissen/dpa
Kiel

Die neue Ausnahmeregelung zum Wolf GW924m greife zu kurz, heißt es in einer Mittelung des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein. Wesentliche Punkte würden in der vergangene Woche veröffentlichten Allgemeinverfügung nicht berücksichtigt. 

Mit der neuen Regelung zum Abschuss des Wolfes wird der Kreis der Jäger, die GW924m schießen dürfen, nun deutlich erweitert. Dazu gehören unter anderem Jäger in ihrem eigenen Revier in den Kreisen Pinneberg und Steinburg.

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„Die Einbindung des Verbandes und der Jägerschaft im Vorfeld nicht ausreichend“, so Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

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Jäger stellen Bedingungen für Mithilfe bei Abschuss des Wolfes

„Wenn wir helfen sollen, dann auch zu unseren Bedingungen“, so Heins. Der Jagdverband fordert die Einbeziehung aller örtlichen Jagdscheininhaber, Zusicherung von Rechtssicherheit für die Jäger, einen umfassenden Rechtsschutz sowie  "absolute Anonymität" für die Jäger. 

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„Wozu soll es gut sein, im Erfolgsfall den Ort und den Namen des Erlegers aktenkundig zu machen? Hauptsache ist doch, dass das Problem gelöst ist“, sagt Heins. „Unsicherheit und Unzufriedenheit sind keine hilfreichen Partner in Anbetracht der Aufgaben, die der Jägerschaft seitens der Behörden gestellt werden."

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