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Schleswig-Holstein So wenig Zwangsversteigerungen wie nie
Nachrichten Schleswig-Holstein So wenig Zwangsversteigerungen wie nie
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18:50 06.04.2019
"Es gibt weiterhin keinerlei Anzeichen für eine Immobilienblase in Schleswig-Holstein", sagt Alexander Blažek, Verband Schleswig-Holsteinischer Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer. Quelle: Volker Rebehn (Archiv)
Kiel

Im Jahr 2018 seien landesweit 783 Immobilien unter den Hammer gekommen - das sei ein historischer Tiefstand, teilte der Verband Schleswig-Holsteinischer Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer am Sonnabend in Kiel mit.

Im Jahr 2008 seien noch rund 3300 Immobilien in die Zwangsversteigerung gegangen, weil die Eigentümer Zins und Darlehen nicht mehr bezahlen konnten.

"Keine Anzeichen für Immobilienblase"

"Es gibt weiterhin keinerlei Anzeichen für eine Immobilienblase in Schleswig-Holstein", stellte der Landesverbandsvorsitzende Alexander Blažek fest. Der Immobilienmarkt befinde sich in einem sehr guten Zustand. "Wer bei der Finanzierung in Schwierigkeiten kommt, zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit oder familiäre Veränderungen, kann sein Wohneigentum ohne Problem verkaufen", konstatierte Blažek. Die Immobilienpreise seien historisch betrachtet auch nicht zu hoch, da sich ansonsten keine Käufer fänden.

Interesse ausländischer Anleger

Die anhaltende Niedrigzinsphase und das gewachsene Interesse ausländischer Anleger hält die Nachfrage nach Wohnraum bundesweit hoch. Vor allem in urbanen Zentren und in lukrativen Lagen wie in Küstenregionen hat das die Preise massiv nach oben getrieben.

Nach Angaben des Verbandes gehören über 80 Prozent aller Wohnimmobilien in Schleswig-Holstein privaten Grundeigentümern. Haus & Grund Schleswig-Holstein e.V vertritt nach eigenen Angaben die Interessen des privaten Grundeigentums und hat landesweit rund 69.000 Mitglieder.

Von RND/dpa

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