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Schleswig-Holstein Zeugenbefragung nach Polizeischüssen
Nachrichten Schleswig-Holstein Zeugenbefragung nach Polizeischüssen
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12:57 04.11.2019
Bei einer Schießerei mit der Polizei in Lübeck verstarb ein mutmaßlicher Straftäter aus dem Kreis Segeberg. Quelle: Holger Kröger
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Lübeck

Auch Anwohner, die die Schüsse gehört hatten, sollten befragt werden.

Der 52-Jährige war am Sonnabend bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Zwei Schüsse trafen ihn im Oberkörper. "Sie waren todesursächlich", wie Christian Braunwarth von der Staatsanwaltschaft Lübeck nach der Obduktion am Sonntag sagte. Zusätzlich sei noch ein Streifschuss am Bein festgestellt worden. Der Beamte, der die Schüsse abgegeben habe, habe mittlerweile seine Waffe zur Spurensicherung abgegeben, sagte der Sprecher am Montag.

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Der Polizist war nach ersten Erkenntnissen mit einer Kollegin zum Stadtpark geeilt, von wo ein Notruf eingegangen war. Ein Vater hatte die Beamten alarmiert, nachdem er und seine Tochter in dem Park von einem bedrohlich wirkenden Mann angesprochen worden waren. Später soll der Mann das Feuer auf die Beamten eröffnet haben.

Im Lübecker Park wurde nur eine Schreckschusswaffe gefunden

Eine Anwohnerin sagte den "Lübecker Nachrichten": "Ich habe acht Schüsse und Schreie gehört. Ich hatte solch eine Angst." Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde in dem Park nur eine Schreckschusswaffe gefunden, die der Mann dabei gehabt haben soll. Allerdings sei nicht ganz auszuschließen, dass er noch weitere Waffen gehabt habe, so die Staatsanwaltschaft.

Der Tote hat eine schwerkriminelle Vergangenheit. Laut Staatsanwaltschaft war der Mann 1989 und 1997 zu langjährigen Haftstrafen wegen räuberischer Erpressung und Raubes verurteilt worden.

Der 52-Jährige war am Wochenende nicht der einzige, der durch Schüsse eines Polizisten starb. In Rheinland-Pfalz erschoss die Polizei am Samstag einen Mann, der mit einer Axt bewaffnet jemanden bedroht haben soll.

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Von dpa

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