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Wirtschaft Deutsche arbeiten so viel wie seit 1991 nicht mehr
Nachrichten Wirtschaft Deutsche arbeiten so viel wie seit 1991 nicht mehr
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15:18 05.03.2019
Eine Frau liegt auf einem Stapel Ordner. (Symbolbild) Quelle: picture alliance / dpa Themendie
Berlin

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr so viel gearbeitet wie seit 1991 nicht mehr. Das Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen sei im Vergleich zu 2017 um 1,4 Prozent auf 61,1 Milliarden Stunden gestiegen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit. Erstmals seit Beginn der Zeitreihe 1991 sei damit die Schwelle von 61 Milliarden Stunden überschritten worden.

Auch die Zahl der Erwerbstätigen erreichte mit 44,8 Millionen im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand. Sie nahm um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.

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„Die Arbeit geht uns wahrlich nicht aus, auch wenn das oft behauptet wird“, sagte der Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen, Enzo Weber.

10,6 Krankheitstage im Durchschnitt

Durchschnittlich arbeitete jeder Erwerbstätige im vergangenen Jahr 1363 Stunden. Selbstständige und mithelfende Familienangehörige waren durchschnittlich 1915 Stunden erwerbstätig, beschäftigte Arbeitnehmer 1287 Stunden.

Vollzeitbeschäftigte arbeiteten im Durchschnitt 1647 Stunden, Teilzeitbeschäftigte 728 Stunden. Mit durchschnittlich 10,6 Krankheitstagen fehlten die Deutschen laut der IAB-Studie im vergangenen Jahr genauso oft wegen Krankheit am Arbeitsplatz wie 2017.

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Von RND/dpa/lf

Die Industrie in Schleswig-Holstein hat im vergangenen Jahr ein Umsatzminus verbucht. Die Gesamterlöse der größeren Betriebe mit 50 oder mehr Mitarbeitern sanken um 2,6 Prozent auf 32,9 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Nord am Dienstag mitteilte.

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