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Wirtschaft Amazon: immer mehr eigene Paket-Abholstationen
Nachrichten Wirtschaft Amazon: immer mehr eigene Paket-Abholstationen
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12:46 13.08.2018
Amazon-Pakete lassen sich an immer mehr eigenen Paketstationen des Online-Versandhändlers abholen. Quelle: Thomas Trutschel/imago
Hannover

Paketboten, die nicht klingeln oder kryptische Nachrichten hinterlassen. Verärgerte Nachbarn, die keine Päckchen mehr annehmen wollen – im Internet zu bestellen, hat seine eigene Tücken. Amazon bietet deshalb seinen Kunden an, die Lieferung nicht zu sich nach Hause oder ins Büro zu schicken, sondern an eine Abholstation.

Dabei scheint es dem Online-Versandhändler allerdings immer wichtiger zu werden, dass die Pakete in den eigenen Abholstationen landen – und nicht etwa in einer DHL-Packstation. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, hat sich die Zahl der „Amazon Locker“-Abholstationen seit 2017 mehr als verdoppelt: von 170 im September vergangenen Jahres auf aktuell rund 400. Im Jahr 2016 hatte das Unternehmen mit dem Test von Amazon Locker an Shell-Tankstellen begonnen.

Amazon baut eigenen Zustelldienst aus

Wer eine Lieferung an eine „Amazon Locker“-Abholstation schicken möchte, kann das beim Bestellen angeben. Wenn das Paket an der Station ist, erhält man eine E-Mail mit einem Abhol-Code. Drei Werktage hat ein Kunde dann Zeit, um die Sendung mitzunehmen, sonst wird sie an Amazon zurückgeschickt.

Zwar ist die Zahl der „Amazon Locker“-Abholstationen – verglichen mit beispielsweise den zahlreichen DHL-Packstationen – in Deutschland gering, aber sie unterstreichen Amazons Ambitionen. In den USA kündigte der Konzern vor Kurzem an, den eigenen Zustelldienst weiter ausbauen zu wollen: Dazu will Amazon Hunderte kleine Lieferfirmen anwerben, die für den Konzern Pakete ausfahren sollen. Auch in Deutschland hat Amazon bereits eigene Auftragszusteller am Start.

Von asu/RND

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