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09:00 16.05.2017
Von Anne Holbach
Jens und Dagmar Stange mussten den Fahrersitz am Sonntag für ihre Verwandtschaft freimachen. Fast alle ihrer Konfirmationsgäste wollten eine Schnupperfahrt im e-Golf unternehmen. Quelle: Frank Peter
Flintbek

Zur Konfirmation von Tochter Viola (15) hatte Familie Stange am Sonntag ein volles Haus. 21 Gäste sind nach dem Gottesdienst zum Kaffeetrinken auf den Hof in Flintbek gekommen und bewunderten den neuen e-Golf, den Jens und Dagmar Stange diese Woche für unsere Zeitung testen. „Die waren alle sehr begeistert“, erzählt Dagmar Stange. „Es gab fast nur positives Feedback.“

Jeder wollte auf der Hofeinfahrt oder der Landstraße mal eine Proberunde drehen. „An der Kaffeetafel war dann Thema, wer schon dran war und wer noch nicht“, sagt die 48-Jährige. Vor allem die ältere Generation sei von der Technik beeindruckt gewesen.

"Das ist ja wie bei James Bond"

Schon am Tag der Auslieferung war Jens Stanges Vater, der nebenan wohnt, neugierig herübergekommen. „Das ist ja wie bei James Bond“, kommentierte er die Außenspiegel, die sich beim Verschließen des Wagens automatisch einklappen. Auch der Touchscreen im Inneren des e-Golfs, auf dem sich die verschiedenen Fahrmodi oder Radiosender einstellen lassen, sei auf großes Interesse gestoßen, sagt Dagmar Stange. „An so etwas sind die meisten aus ihren Autos nicht gewöhnt.“

Sohn Christoph (19) sei ebenfalls „sehr begeistert“, berichtet sie. „Er fährt ja sonst ein älteres Modell ohne Hightech.“ Der e-Golf hat zum Beispiel kein Zündschloss. Zum Anlassen genügt es, wenn der Fahrer den Schlüssel bei sich trägt und den Startknopf drückt. Auch an das Automatikgetriebe und das leise Fahren könnte sie sich gewöhnen. „Das Fahren fühlt sich fast wie Schweben an – nur schneller. Meine Tochter hat gesagt: Den müssen wir behalten“, sagt Dagmar Stange lachend.

"Es wäre schön, wenn das Laden schneller ginge"

Am Kaffeetisch gab es aber auch kritische Stimmen. „Meine Nichte meinte, dass es schön wäre, wenn das Laden schneller ginge“, so Stange. Nur dann sei es bei einem längeren Weg schließlich möglich, morgens mit dem Elektroauto zur Arbeit zu fahren und nachmittags wieder zurück. Schließlich gebe es ja nicht so etwas wie einen Ersatzakku, den man wie ein Reservekanister im Kofferraum für den Notfall mitnehmen könne. „Und beim Preis müsste sich VW auch noch etwas einfallen lassen. Gerade für die Jüngeren ist der e-Golf zu teuer.“

Wie praxistauglich sind e-Autos wirklich? Diese Frage wollen wir in Kooperation mit VW beantworten. Die Leser von zehn Tageszeitungen testen eine Woche lang zehn mit Strom betriebene Fahrzeuge, die von VW zur Verfügung gestellt wurden. Über die Erlebnisse und Erfahrungen unserer Leser berichten wir täglich.

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