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17:44 26.07.2017
Senvion hält an der Schließung der Standorte in Husum und Trampe fest.  Quelle: Daniel Bockwoldt (Archiv)
Hamburg

Begleitet von Protesten sind beim Windanlagen-Hersteller Senvion am Mittwoch die Verhandlungen über einen Sozialplan angelaufen. "Wir sind in wesentlichen Punkten weit auseinander. Die vorgeschlagene finanzielle Ausgestaltung der Sozialpartner übersteigt bei weitem unsere Möglichkeiten", teilte ein Unternehmenssprecher nach dem Auftakt mit. Die Gespräche zwischen der Geschäftsführung, Betriebsräten und der IG Metall sollen am Donnerstag fortgesetzt werden.

Gewerkschaften wollen möglichst viel herausholen

Nach Angaben der IG Metall Küste demonstrierten rund 300 Beschäftigte in Hamburg unter anderem aus den Standorten Husum, Bremerhaven und Trampe (Brandenburg) gegen die geplanten Standortschließungen und den Verlust von rund 730 Stellen in Deutschland. Ziel der Gewerkschaft in den Sozialplanverhandlungen sei es, "möglichst viel für die vom Arbeitsplatzabbau betroffenen Kollegen" herauszuholen.

Weltweit mehr als 4500 Mitarbeiter

Senvion hält an der Schließung der Standorte in Husum und Trampe fest und hat ein Alternativmodell der Betriebsräte abgelehnt. Das Unternehmen muss sich nach eigenem Bekunden "kostengünstiger, effizienter und schlanker aufstellen, um auf dem globalen Markt Erfolg zu haben". Senvion hat weltweit mehr als 4500 Mitarbeiter.

Von dpa

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