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Wirtschaft Chefs bei Deutscher Bank sollen Vorgehen gegen mutmaßliche Trump-Geldwäsche verhindert haben
Nachrichten Wirtschaft Chefs bei Deutscher Bank sollen Vorgehen gegen mutmaßliche Trump-Geldwäsche verhindert haben
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15:04 20.05.2019
Mehrfach sollen in den vergangenen Jahren Mitarbeiter der Deutschen Bank Auffälligkeiten bei Geschäften mit dem heutigen US-Präsidenten Donald Trump entdeckt haben Quelle: AP
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New York

Einem Bericht der „New York Times“ zufolge gab es in der Vergangenheit häufiger Auffälligkeiten bei Geschäften von Donald Trump. Wie die Zeitung unter Berufung auf Insider berichtet, hielten Geldwäsche-Experten der Deutschen Bank mehrere Transaktionen für „verdächtig“ – eine Meldung an das zuständige Finanzministerium sei aber von Vorgesetzten verhindert worden.

Um was für Verdachtsfälle es sich handelt, schreibt die NYT nicht. Gerade bei Immobiliengeschäften seien große Bar-Zahlungen nicht unüblich. Das berge allerdings die Gefahr von Geldwäsche. Mehrere anonyme Bank-Mitarbeiter wollten demnach die Vorgänge dem Finanzministerium melden, das für Finanzkriminalität zuständig ist. Der NYT zufolge scheiterte das allerdings an höherrangigen Mitarbeitern des Geldhauses.

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Lukrativer Klient

Obwohl auffällige Finanztransaktionen nicht zwangsläufig einen kriminellen Hintergrund haben, wirft der Bericht erneut ein Schlaglicht auf die US-Geschäfte des deutschen Geldhauses. Ehemalige Mitarbeiter sagten der NYT, der Umgang mit den Trump-Transaktionen passe zum „laxen Umgang“ der Deutschen Bank mit Gesetzen gegen Geldwäsche – besonders, wenn es um lukrative Klienten gehe.

Zuvor hatte die NYT bereits enthüllt, dass Donald Trump und die Deutsche Bank über Jahrzehnte eine enge Geschäftsbeziehung geführt hatten. Zum Teil soll das Geldhaus dem heutigen Präsidenten weitreichende Zugeständnisse gemacht haben, als es beispielsweise um geplatzte Kredite Trumps ging. Die Geschäfte seien aber angesichts von Trumps Kandidatur beendet worden.

Sowohl die im Bericht erwähnten Unternehmen von Trump und seinem Schwiegersohn Jared Kushner als auch die Deutsche Bank bestritten den Bericht. Die Trump-Organisation teilte mit, sie habe keine Kenntnisse über mögliche Verdachtsfälle. Seitens der Kushner-Unternehmen hieß es, die Anschuldigungen im NYT-Bericht seien „komplett erfunden und total falsch“.

Die Deutsche Bank betonte außerdem, sie habe zuletzt ihre Maßnahmen gegen Geldwäsche ausgeweitet. Bezüglich des NYT-Berichts sagte eine Sprecherin, es seien nie Geldwäsche-Experten an entsprechenden Meldungen gehindert worden.

Von RND/Christoph Höland

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