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Wirtschaft Briefe werden teurer: Deutsche Post gibt erstmals neue Preise bekannt
Nachrichten Wirtschaft Briefe werden teurer: Deutsche Post gibt erstmals neue Preise bekannt
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14:26 03.06.2019
Die Deutsche Post erhöht zum 1. Juli die Preise für Briefsendungen. Quelle: Oliver Berg/dpa
Bonn

Die Deutsche Post erhöht zum 1. Juli das Porto für Briefsendungen. Der Preis für einen Standardbrief (Inland, bis 20 Gramm) wird um 10 Cent auf 80 Cent steigen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Vor allem bei Postkarten müssen Kunden künftig tiefer in die Tasche greifen: Das Porto soll bald 60 statt 45 Cent kosten. Die zuständige Bundesnetzagentur muss die Preissteigerung noch genehmigen, bevor sie im Juli greift.

Von der Erhöhung sind insgesamt 19 Leistungen der Deutschen Post betroffen. So soll auch die Express-Lieferung bis 500 Gramm auf 13,50 Euro (vorher: 11,90 Euro) angehoben werden. Eine detaillierte Preisliste finden Sie hier. Die neuen Preise sollen bis zum 31.12.2021 gelten. Die ersten Briefmarken mit den neuen Portowerten sollen pünktlich ab Juli in den Filialen und online verfügbar sein. Zuletzt wurden die Portopreise 2016 geändert.

Ausgaben für Briefsendungen kontinuierlich gesunken

In Zeiten von E-Mail und WhatsApp werden deutlich weniger Briefe verschickt. Es sind aber immer noch Milliarden Sendungen. Wenn die Post das Porto erhöht, trifft es deshalb fast jeden. Entsprechend wird immer wieder heftig über den Preisaufschlag diskutiert.

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Warum auch kleine Portoerhöhungen die Gemüter erregen

Die Ausgaben eines Durchschnittshaushalts für das Porto sind entsprechend gesunken: von monatlich 3,32 Euro im Jahr 2009 auf 2,34 im Jahr 2017, wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat. Zum Vergleich: Für Telekommunikationsdienstleistungen hat der Durchschnittshaushalt den Statistikern zufolge 2017 pro Monat 53,27 Euro ausgegeben, darin sind 18,44 Euro für den Mobilfunk enthalten.

Von RND/mkr

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