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12:01 20.05.2018
Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer. Quelle: dpa
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Berlin

Amerika First bedeutet inzwischen immer öfter Amerika Alone. Das erfüllt die deutsche Wirtschaft mit großer Sorge“, sagte Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) über die Handelspolitik des US-Präsidenten Donald Trump.

Die USA seien über Jahrzehnte auch ein Garant dafür gewesen, dass sich freier und fairer Welthandel nur auf der Basis von international geltenden Regeln entwickeln könne. „Damit ist es offenbar erst einmal vorbei“, so der DIHK-Präsident. „Die EU muss auch im Interesse der hiesigen Unternehmen die richtigen Schlüsse ziehen.“ Es sei zwar immer wichtig, gerade auch bei schwierigen Konflikten im Gespräch zu bleiben. „Aber wir bewegen uns in die falsche Richtung, wenn wir auf neue Zumutungen automatisch mit Zugeständnissen reagieren“, sagte Schweitzer.

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Es sei ermutigend, wenn die EU selbstbewusst und geschlossen die Grenzen dieser Zumutungen markiere: „Das so genannte EU-Abwehrgesetz, Blocking Statute, verstehen wir daher als wichtiges politisches Signal der Europäer an die USA und den Iran.“

Von RND

Ulrich Metschies 19.05.2018
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