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Wirtschaft Mehr Förderung für Gründerszene
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08:00 30.10.2018
Von Laura Treffenfeld
Wirtschaftsminister Bernd Buchholz begrüßt die Start-up Konferenz Schleswig-Holstein in Kiel. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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Kiel

Die erste Start-up Konferenz Schleswig-Holsteins nahm einen vielversprechenden Auftakt. Über 160 Gäste kamen am Montag auf Einladung des Netzwerkes StartUp SH e.V. ins Wissenschaftszentrum Kiel. Das 2017 gegründete Netzwerk bietet über seine 21 Mitglieder zahlreiche Projekte an, die Start-up-Interessierte beraten und Unternehmensgründer unterstützen sollen.

Dem Netzwerk stehen knapp 6,9 Millionen Euro Verfügung

Zudem wollen die Mitglieder – größtenteils Hochschulen aus Schleswig-Holstein – auch die Gründerforschung fördern. Für die Vorhaben stehen dem StartUp SH e.V. knapp 6,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Die Begrüßungsworte des Wirtschaftsministers Bernd Buchholz waren enthusiastisch. „Schleswig-Holstein hat auf dem Weg zum Gründerland Fahrt aufgenommen. Wir wollen aber noch verstärkt den Eindruck vermitteln: Hier oben im Norden geht was ab“.

Schleswig-Holstein hat noch Potenzial

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer verpackte die aktuelle Start-up Situation im Norden als Vorteil: „Wir können immer noch eine Sichtbarkeit und Überschaubarkeit bieten, die beispielsweise Berlin nicht mehr leisten kann. Bei uns erfahren Gründer noch eine regelrechte Betüddelung“.

Unternehmertum sollte in Schulen mehr verankert werden

Nach der anschließenden Vorlesung von den Professoren Ilona Ebbers von der Europa-Universität Flensburg und Ewald Mittelstädt von der Fachhochschule Südwestfalen zum Thema Entrepreneurship Education lautete das Fazit: Schülern müsse noch vermehrt der Gedanke nahegebracht werden, dass auch sie später eigenständige Gründer und Unternehmer werden können. Junge Start-ups sollten verstärkt den Unterricht besuchen und ihre Erfahrungen teilen.