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12:12 13.10.2015
Von Jan von Schmidt-Phiseldeck
Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein hat sich im dritten Quartal gut entwickelt. Quelle: Sebastian Widmann/dpa
Kiel

Maximal möglich sind 200 Punkte. „Weder der Börsencrash in China noch der angestiegene Zustrom von Flüchtlingen nach Schleswig-Holstein haben zur Verunsicherung unserer Unternehmen geführt“, sagte IHK-Präsidentin Friederike C. Kühn. Demnach beurteilen 41,7 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage als gut, 47,6 Prozent als befriedigend und 10,7 Prozent als schlecht (Vorquartal: 37,5 Prozent, 51,8 Prozent, 10,7 Prozent).

Die Lage bei den Investitions- und Konsumgüterproduzenten, der Dienstleistungs- sowie der Bauwirtschaft entwickele sich weiterhin sehr positiv, sagte Kühn: „Die mit dem Bau von Flüchtlingsunterkünften zu erwartende Sonderkonjunktur ist in den Erwartungen der Branche noch nicht abgebildet.“ Während Handel und Kreditwirtschaft zufrieden mit der Konjunkturlage sind, ist die Stimmung in der Verkehrswirtschaft eingetrübt. Als Gründe gibt die IHK die Beeinträchtigungen durch den Ausbau der A7 sowie eine Ausweitung der Maut an, die für Speditionsunternehmen zu einem steigenden Kostendruck führen würden.

Leicht optimistisch beurteilen Schleswig-Holsteins Unternehmen die weiteren Zukunftsaussichten: 21,3 Prozent erwarten eine Verbesserung ihrer Situation, 60,7 Prozent eine gleichbleibende und 18 Prozent eine schlechtere Lage. Obwohl der Flüchtlingsstrom Schleswig-Holstein vor gewaltige Herausforderungen stelle, sehe die Wirtschaft mehr Chancen als Risiken, betonte die IHK-Präsidentin: „Die Unternehmen werden ihren Beitrag dazu leisten, denn sie erkennen das Potenzial, den Fachkräftemangel durch Integration von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt zu reduzieren.“

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