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Einzelhandel in Schleswig-Holstein fordert Erstattung bei Lockdown

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20:47 09.12.2020
Von Florian Hanauer
Weihnachtsdekoration schmückt die Holstenstraße in Kiel.
Weihnachtsdekoration schmückt die Holstenstraße in Kiel. Quelle: Axel Heimken/dpa
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Kiel

Im Norden rechne sie damit, dass ein Lockdown im Handel erst nach Weihnachten kommt. „Aber diese Tage gehören für uns auch noch klar zum Weihnachtsgeschäft. Denn es wird viel Geld verschenkt, und das will auch ausgegeben werden“, sagt Petersen. Ein Lockdown würde nur dazu führen, dass es sehr viel mehr Online-Einkäufe gebe. Ein weiterer Effekt könnten Hamsterkäufe sein, wie der Handel sie jetzt in Sachsen befürchtet.

Aber in Schleswig-Holstein gebe es eben doch eine andere Infektionslage als in den südlichen Bundesländern. „Wenn die Lockdown-Pläne kommen, dann müssen aber auch alle Fragen rasch geklärt werden. Was ist beispielsweise mit Click & Collect, würden Käufer also bestellte Ware weiterhin im Geschäft abholen können?“

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Und diesmal werde der Handel auch darauf pochen, für die Ausfälle durch die Schließung entschädigt zu werden. „Wir wollen, ebenso wie in der Gastronomie im November, 75 Prozent des Umsatzes erstattet bekommen“, stellt Petersen klar, „und zwar des hohen Weihnachtsumsatzes vom vergangenen Jahr.“

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Entspannter blickt die ohnehin geschlossene Gastronomie auf weitere Verschärfungen des Lockdowns. Wenn jetzt an Ständen kein Alkohol mehr wie Glühwein verkauft werden dürfe, dann betreffe das nur wenige Gastronomen, die damit Umsatz gemacht haben, sagt Dehoga-Geschäftsführer Stefan Scholtis. „Was wir brauchen, ist eine schnelle Auszahlung der November-Hilfen der Bundesregierung.“

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Florian Hanauer 09.12.2020
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