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Wirtschaft Jobabbau mit öffentlicher Hilfe
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20:39 28.03.2019
Die Hamburg Commercial Bank baut Arbeitsplätze in Kiel und Hamburg ab. Quelle: Ulf Dahl
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Hamburg/Kiel

 Von zuletzt mehr als 1700 Arbeitsplätzen werden rund 750 gestrichen. Besonders hart trifft es den Standort Kiel. Hier sollen von mehr 658 nur noch 235 Vollzeitstellen übrig bleiben. Der Personalabbau soll bis Mitte 2021 abgeschlossen sein, kündigte der Vorstandschef der heutigen Hamburg Commercial Bank, Stefan Ermisch, am Donnerstag in Hamburg an.

Sozialplan im Volumen von 200 Millionen Euro Vereinbart

Die Notwendigkeit zum Personalabbau ergebe sich aus steigender Effizienz und wegfallenden Aufgaben, weil die Bank sich aus Geschäftsfeldern zurückgezogen habe und die komplizierte Ländergarantie nicht mehr zu verwalten sei. Ermisch sagte auch, dass die Bank mit dem Betriebsrat einen Interessenausgleich und Sozialplan im Volumen von 200 Millionen Euro vereinbart habe. Die HCOB hat 2018 einen Konzerngewinn von 97 Millionen Euro erwirtschaftet.

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Sorge um den Bankenstandort Kiel

Neben dem Stellenabbau bei der HCOB in Kiel geht auch die Sorge bei der Commerzbank und der Deutschen Bank um. Sollten die Banken fusionieren, könnten weitere Arbeitsplätze in der Landeshauptstadt verloren gehen.

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Von met