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Wirtschaft Große Luxusjacht "Crescent" abgeliefert
Nachrichten Wirtschaft Große Luxusjacht "Crescent" abgeliefert
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10:14 02.05.2019
Von Frank Behling
Die Luxusjacht "Crescent" wurde pünktlich zum 1. Mai ausgeliefert. Der 135 Meter lange und 22 Meter breite Jacht-Neubau hat eine Vermessung 9141 BRZ, was in etwa dem ehemaligen Fernseh-Traumschiff "Berlin" (139 Meter/9570 BRZ) entspricht. Quelle: Frank Behling
Hamburg

Gebaut wurde das edle Schiff von der Lürssen-Gruppe seit 2016 an der Weser unter dem Namen "Project Thunder". Die Endausrüstung für den Auftraggeber erfolgte aber seit dem vergangenen Herbst in Hamburg bei der Werft Blohm + Voss.

Wer Auftraggeber des Schiffes ist, ist streng geheim. Verschiedene Quellen im Internet deuten auf einen Auftraggeber aus dem Nahen Osten hin.

Militärisches Design

Das sehr eigenwillige Design im Stil eines Militärschiffes setzt neue Trends im Jachtbau und stammt von einem Team aus international renommierten Architekten. Dazu gehören die Firmen Espen Oeino International aus Monaco sowie Zuretti Interior Design aus Nizza in Frankreich.

Da die "Crescent" bei Verdrängung und Abmessungen die Größe eines Kreuzfahrtschiffes hat, wurde auch die Hamburger Klassifikationsgesellschaft DNVGL als Schiffs-Tüv mit der Überwachung des Projekts beauftragt.

Der 135 Meter lange und 22 Meter breite Jacht-Neubau hat eine Vermessung 9141 BRZ, was in etwa dem ehemaligen Fernseh-Traumschiff "Berlin" (139 Meter/9570 BRZ) entspricht.

In der Weltrangliste der Luxus-Jachten belegt die "Crescent" jetzt den 15. Platz. Vier Decks des Schiffes sind für den Eigner und seine Gäste eingerichtet. Zwei große zentrale Räume sowie ein Pool mit Lounge am Heck prägen die Innenarchitektur.

Zwei Landeplätze für Hubschrauber

Zu den Spezialitäten der "Crescent" gehören auch zwei Landeplätze für Hubschrauber. Für einen Hubschrauber gibt es auf dem Oberdeck auch einen ausfahrbaren Hangar, in dem die Maschine vor Wind und Wetter geschützt untergebracht ist.

Nach dem Verlassen der Elbe steuerte die "Crescent" am Mittwoch nordwärts nach Kristiansand. Dort erfolgt aus steuerlichen Gründen am Donnerstag und Freitag ein sogenannter "technischer Stopp" für den Neubau.

Durch das Anlaufen des Nicht-EU-Landes Norwegen lässt sich der Eigner die bei der Übernahme seiner Privatjacht in Hamburg gezahlte Mehrwertsteuer wieder erstatten. Anschließend soll das Schiff Kurs aufs Mittelmeer nehmen.

Seit 25 Jahren unterstützt die Mittelständische Beteiligungsgewerkschaft kleine bis mittelgroße Firmen im Land. Für 1400 Unternehmen war sie in dieser Zeit ein wichtiger Anker. In Zukunft soll aber auch verstärkt die Start-up-Szene angekurbelt werden - und zwar mit Risikokapital.

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