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Wirtschaft Obwohl Ostseesalz perfekt in die Zeit passt
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10:21 15.01.2016
Von Jan von Schmidt-Phiseldeck
Alles Handarbeit: In 100-Gramm-Weckgläsern wurde das auf Gut Eckhof aus Ostseemeerwasser hergestellte Salz verpackt und verkauft. Nun musste die Kieler Manufaktur Insolvenz anmelden. Quelle: Jennifer Ruske
Kiel/Strande

Unternehmensgründer Christopher Walter ist dennoch zuversichtlich: „Es gibt Pläne, dass es demnächst weitergeht“, sagt der 46-jährige Kieler. Insolvenzverwalterin Birte Jensen bestätigt auf Anfrage unserer Zeitung, dass mit „zwei Interessenten aus dem Gesellschafterkreis“ über eine Fortführung des Start-up-Unternehmens gesprochen wurde. „Die Idee ist gut, das ansprechend gestaltete Produkt hätte fliegen können“, sagt die Hamburger Rechtsanwältin. Allerdings habe es in der Anfangsphase Probleme mit der Suche nach einer Betriebsstätte, der Produktion und später mit der Auftragslage gegeben: „Die Firma hat einige Turbulenzen erlebt.“ Die Fortführungsaussichten bezeichnet Jensen als „ein bisschen schwierig“. Der einzige Mitarbeiter der Firma neben den beiden Geschäftsführern habe sich bereits „neu orientiert“.

Walter ist von seinem Produkt überzeugt

Für den gelernten Einzelhandelskaufmann Walter sind das Produkt und die Verkaufschancen allerdings weiterhin ein Pfund: Um künftig wieder auf dem Markt erfolgreich zu sein, müssten allerdings die Kundenakquise verbessert und die laufenden Kosten „optimiert“ werden, sagt Walter. Als Gründe für die Insolvenz, die die Firma am 22. Oktober 2015 angemeldet hat, nennt er insbesondere die unterschiedliche Unternehmensphilosophie von ihm und Mitgesellschafter und Geschäftsführer Dirk Münze. Auch die mehrfache Veränderung der Beteiligungsstruktur, unter anderem durch die Kieler Beteiligungsgesellschaft Dirk Cordes, habe „viele Dinge nicht vereinfacht und zu Problemen geführt“. Vom Erfolg des Ostseesalzes ist Walter aber weiterhin fest überzeugt: „Es ist ein perfekt in die Zeit passendes Produkt.“

Waren in der Anfangszeit eher Feinkosthändler und Touristen die Zielgruppe, könnten bei einer Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit auch größere Unternehmen in den Absatzfokus rücken. „Eine industrielle Produktion ist allerdings nie meine Intention gewesen und würde es auch künftig nicht sein“, sagt Walter.

Das von der Bundesregierung geplante "Girokonto für Jedermann" kann nach Darstellung des Finanzministeriums rund einer Million Menschen zugutekommen. Die nun im Bundestag beginnenden Beratungen über das schwarz-rote Gesetzesvorhaben seien daher "für eine große Zahl von Menschen ein bedeutender Tag", und zwar zunehmend auch für Flüchtlinge, sagte der Parlamentarische Finanz-Staatssekretär Michael Meister (CDU) am Freitag im Bundestag.

Deutsche Presse-Agentur dpa 15.01.2016

Foursquare, ein Pionier bei ortsbasierten Online-Diensten, bekommt eine Finanzspritze von 45 Millionen Dollar und einen neuen Chef. Gründer Dennis Crowley, der die Firma bisher führte, gab den Wechsel in den Verwaltungsrat bekannt.

Deutsche Presse-Agentur dpa 15.01.2016

Die chinesischen Börsen sind am Freitag erneut in den Keller gesackt. Der Shenzhen Component Index rutschte um 3,35 Prozent ab, während der ChiNext Index für Technologiewerte, der dem amerikanischen Nasdaq ähnelt, um 2,86 Prozent nachgab.

Deutsche Presse-Agentur dpa 15.01.2016