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Wirtschaft Weniger Verbraucherberatung im kommenden Jahr
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12:55 13.12.2016
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Foto: Die Verbraucherzentrale finanziert sich aus Landes- und Bundesmitteln sowie Einnahmen.
Die Verbraucherzentrale finanziert sich aus Landes- und Bundesmitteln sowie Einnahmen. Quelle: Sonja Paar (Archiv)
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Die Situation sei durch den Umzug und notwendige IT-Investitionen problematisch. Konsequenzen seien schwer abschätzbar. „Allerdings werde es voraussichtlich zu einer verringerten Erreichbarkeit und gegebenenfalls zu Schließungen der Beratungsstellen in Urlaubs- und Krankheitsfällen kommen.“

Die Piraten fordern deshalb für die Haushaltsabstimmung am Mittwoch eine Aufstockung des Zuschusses auf eine Million Euro. Nach den bisherigen Plänen der Koalition soll dieser nur um 20 000 auf 890 000 Euro für 2017 steigen. Eine von der CDU geforderte Anhebung der Mittel um 110 000 Euro hatte im Ausschuss keine Mehrheit gefunden.

„Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein ist seit Jahren chronisch unterfinanziert und stirbt einen Tod auf Raten“, sagte Piraten-Fraktionschef Patrick Breyer der dpa. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) warf er einen „Abbau der Verbraucherberatung“ vor. Kaum ein Bundesland finanziere seine Verbraucherzentrale pro Einwohner so schlecht wie der Norden.

Die Verbraucherzentrale finanziert sich aus Landes- und Bundesmitteln sowie Einnahmen. Beratungsstellen gibt es in Kiel, Lübeck, Norderstedt, Flensburg und Heide.

13.12.2016
Deutsche Presse-Agentur dpa 13.12.2016
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