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Wirtschaft Lindenau-Mitarbeiter bitten Ministerpräsident Carstensen um Hilfe
Nachrichten Wirtschaft Lindenau-Mitarbeiter bitten Ministerpräsident Carstensen um Hilfe
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19:52 12.06.2009
Kiel

Kiel - Für die rund 300 Mitarbeiter der insolventen Lindenau-Werft (Kiel) wird die Lage immer schwieriger. In einem Brief haben sie sich an Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) gewandt und ihn um Hilfe gebeten.„Unsere Werft steht kurz vor dem Aus“, heißt es in dem Brief unter anderem , den die Belegschaft nach einer Betriebsversammlung in dieser Woche verfasst hat. „Bei allem Verständnis für die Rettung der Banken erwarten wir aber auch, dass sie als Regierungschef sich für den Erhalt der Werftarbeitsplätze stark machen. Das heißt, wir brauchen eine Bürgschaft, um mit dem Bau des Fruchtsafttransporters so schnell wie möglich beginnen zu können“, heißt es in dem Brief. Die Werft hatte den Auftrag über den Transporter im August 2008 erhalten, nach dem Gang zum Insolvenzgericht im September jedoch wieder verloren. Lindenau kämpft nun weiter darum. Auch ein Bau in Kooperation mit HDW ist eine mögliche Option. Denn die Chancen, ein neues Neubauprojekt an Land zu ziehen, stehen angesichts der weltweiten Flaute auf dem Schiffbaumarkt derzeit schlecht.Zurzeit wird in Kiel-Friedrichsort noch an einem Neubau sowie an einer Reihe von Reparaturaufträgen gearbeitet. „Doch die Kurzarbeit nimmt mit jedem Monat zu“, so Kiels IG-Metall-Chef Wolfgang Mädel. Daher werde die Frage, wie es ohne Neubauauftrag weitergehen könne, immer lauter. Wolfgang Mädel und der Betriebsratsvorsitzende Bruno Ohle kritisierten gestern, dass von Banken und Landesregierung nichts zu hören sei. „Der neue Wirtschaftsminister Herr Biel hat sich bei uns noch nicht sehen lassen und der Ministerpräsident auch nicht“, so Ihle. Die Belegschaft will nun zur Kieler Woche mit großen Plakaten auf die Lage der Werft aufmerksam machen: „Wir leben noch - wir kämpfen um die Zukunft unserer Arbeitsplätze und die unserer Kinder“, soll zur Wasserseite hin zu lesen sein.

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