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Wirtschaft Was Greta Thunberg aus Kiel bei sich hat
Nachrichten Wirtschaft Was Greta Thunberg aus Kiel bei sich hat
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20:44 27.08.2019
Von Frank Behling
Technik aus Kiel wird weltweit eingesetzt. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) mit Marc Fischer von Hydro-Bios und Sonja Endres (MCN) und einem „Multi Wasserschöpfer“, der in Kiel entwickelt wurde und Wasserproben auch druckfest aus großen Tiefen holen kann. Quelle: Frank Behling
Kiel

Die Systeme werden auf Containerschiffen oder Jachten eingebaut und liefern während der Fahrt automatisch Meeresdaten. Das ist auch bei der „Malizia2“ der Fall, die mit Greta Thunberg über den Atlantik segelt“, erklärt Sonja Endres, Projektmanagerin beim Maritimen Cluster Norddeutschland (MCN).

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Das OceanPack war nur eines von einem Dutzend Produkten, die gestern beim Maritimen Wirtschaftsdialog im Kieler Hafen vorgestellt wurden. Batterien aus Kiel für Notverschlüsse von Bohrlöchern an Ölbohrinseln, Mess-Technik für LNG-Tanks oder Filter für Abgasreinigungssysteme gehörten dazu.

Maritime Wirtschaft ist mehr als Schiffbau

„Die maritime Industrie in Schleswig-Holstein ist mehr als nur Schiffbau. Hier sind viele innovative Firmen am Start, deren Produkte weltweit zum Einsatz kommen“, sagte Buchholz. Auch von einer aufziehenden Konjunkturkrise sieht Buchholz keine Probleme.

„Es gibt in der maritimen Wirtschaft auch viele Bereiche, die unabhängig von der Konjunktur sind, wie etwa der militärische Schiffbau, der gerade eine Sonderkonjunktur erlebt“, sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) bei dem Wirtschaftsdialog.

Maritime Wirtschaft ist Zugpferd für Schleswig-Holstein

Das Treffen fand auf dem landeseigenen Gewässerüberwachungsschiff „Heithabu“ statt, auf dem sich die Unternehmen präsentierten. Mit mehr als 1800 Betrieben etwa 45000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 9,2 Milliarden Euro ist die maritime Wirtschaft ein zentrales Zugpferd für Schleswig-Holstein.

An Bord der „Haithabu“ waren die Firmen Volvo Penta, Dräger Safety, Hydrio-Bios Apparatebau, Palfinger Marine mit ihren Kränen und eben Subctech aus Kiel-Wellsee. Dabei gehören neben Entwicklungen rund um die Meeresforschung und erneuerbare Energien auch modernste Sicherheitstechniken für Öl und Gasantriebe.

Die Firma Dräger zeigte ein modernes Warnsystem für Schiffe mit LNG-Antrieb und -Anlagen. Die Firma Volvo Penta informierte an Bord über emissionsarme Schiffsmotoren, die auf die Umweltauflagen der kommenden Jahre ausgelegt sind.

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„Die maritime Wirtschaft bietet für das Land so viele Chancen. Deshalb sind wir ja auch für einen weiteren Ausbau der Windenergie“, so Minister Buchholz. Das Maritime Cluster will dabei die Unternehmen in den fünf norddeutschen Bundesländern weiter vernetzen und bei der Vermarktung unterstützen.

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