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Wirtschaft Neue Züge, dichterer Takt: Erste Informationen zum neuen Bahn-Fahrplan
Nachrichten Wirtschaft Neue Züge, dichterer Takt: Erste Informationen zum neuen Bahn-Fahrplan
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16:29 10.10.2019
Mehr Züge vom Typ des ICE 4 - die Bahn hat die Eckdaten ihres neuen Fahrplans veröffentlicht. Quelle: Marius Becker/dpa/imago images/Ralph Peters/Eibner/photothek/Montage RND
Berlin/Frankfurt

Entlang des Oberrheins und in die Schweiz können Kunden der Deutschen Bahn künftig häufiger den neuen ICE-4 nutzen. Im neuen Fahrplan, der ab Mitte Dezember gilt, sind die neuen Züge zunächst für den Einsatz auf der Strecke Hamburg-Frankfurt-Karlsruhe-Basel-Zürich-Chur vorgesehen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Die Züge verfügen über mehr Sitzplätze und über Fahrradabteile.

Bislang werde der ICE-4 einer Sprecherin zufolge zwischen Berlin und München, Hamburg und Stuttgart sowie Hamburg und München eingesetzt. Ab Juni kommenden Jahres werde der neue ICE auch auf der Verbindung zwischen Berlin und Interlaken eingesetzt, hieß es am Donnerstag weiter. Insgesamt habe die Bahn 137 dieser Züge bestellt. "Zurzeit kommt alle drei Wochen ein fabrikneuer ICE 4 auf die Schiene."

Mehr Kapazitäten auf wichtigen Strecken

Der neue Fahrplan sieht darüber hinaus einen dichteren Fernverkehr auf wichtigen ICE-Linien vor - wobei die Bahn eigenen Angaben zufolge auch weitere Sprinter-Züge einsetzen will. Zwischen Hamburg und Nordrhein Westfalen soll sich das Angebot so um 15 Prozent erhöhen, zwischen Berlin und München sowie Hamburg und Köln um etwa 10 Prozent. Von Berlin über Erfurt nach München und von Berlin nach Frankfurt am Main solle zudem ein lückenloser Stundentakt geschaffen werden.

Außerdem kündigte die Bahn an, ab 2021 im Halbstundentakt zwischen Hamburg und Berlin zu fahren - der nächste Schritt in Richtung Deutschland-Takt, so DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Mit dem Deutschland-Takt will die Bahn bis 2030 ein Angebot schaffen, dass sämtliche Metropolen im Halbstundentakt verbindet.

Neuer Fahrplan ab dem 15. Oktober

Über neue Preise ist indes nichts bekannt. Die Bahn hatte angekündigt, die von der Bundesregierung angepeilte Befreiung von der Mehrwertsteuer bei Fernverkehrs-Fahrkarten an die Kunden weiterzugeben - und auf weitere Preiserhöhungen zu verzichten. Etwa 10 Prozent günstiger könnten die Tickets dadurch werden - was möglicherweise schon ab 2020 gelten könnte. Allerdings haben die entsprechenden Gesetze aus dem Klimapaket noch nicht den Bundestag und den Bundesrat passiert.

Kunden können den neuen Fahrplan ab dem 15. Oktober einsehen und Fahrten buchen.

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RND/dpa

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