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Wirtschaft Rewe setzt aufs Zugpferd Kieler Woche
Nachrichten Wirtschaft Rewe setzt aufs Zugpferd Kieler Woche
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21:31 25.04.2018
Von Marco Nehmer
Rewe ist 2018 erstmals Premium Partner der Kieler Woche: von links Thomas Krajewski (Geschäftsführer), Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, Martin Czoske (Geschäftsführer) und Philipp Dornberger (Kieler-Woche-Büro). Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Außerdem verkünden sie: Die Umflaggung schreitet weiter voran, die Sky-Märkte werden schon bald ins typische Rewe-Rot gekleidet sein. Es geht dem Unternehmen um Sichtbarkeit der Marke in Schleswig-Holstein – auch mit dem Werbe-Upgrade zur Kieler Woche.

Rewe ist in Schleswig-Holstein bisher vergleichsweise unterrepräsentiert. Die Kieler Woche ist daher eine ideale Plattform“, sagt Geschäftsführer Martin Czoske. „Wir wollen hier stark vertreten sein.“ Der große Konkurrent hat bisher das Bild im nördlichsten Bundesland weitaus dominanter geprägt. „Edeka musste sich hier nicht mit Rewe herumplagen. Das soll sich ändern“, sagt Czoske, der gemeinsam mit Thomas Krajewski die Geschicke bei der Supermärkte Nord leitet.

SuNo kennt keiner, Sky ist Vergangenheit

Um die Marke nach vorn zu bringen, wird Rewe als Premiumpartner der Kieler Woche geführt. „Die Abkürzung SuNo kennt keiner. Sky ist die Vergangenheit, Rewe die Zukunft“, erklärt Czoske. Die Partnerschaft läuft für vier Jahre.

Das ist nach Krajewskis Worten ein Bekenntnis zur Region. Das Gemeinschaftsunternehmen mit Sitz in Kiel entstand 2016 durch die Übernahme der Mehrheit am operativen Geschäft der Coop eG durch die Kölner Rewe Group.

Sky-Märkte in Schleswig-Holstein werden bald umgeflaggt

Die 163 Sky-Supermärkte in Norddeutschland werden seit geraumer Zeit nach und nach umgeflaggt, bald geht es auch in Schleswig-Holstein los. Die Kieler Märkte sind, beginnend mit dem Sky XXL im Plaza Center, ab Januar dran.

Bis Juni 2019 – ursprünglich war Ende 2018 anvisiert – sollen alle Läden durch sein. Die großen Warenhäuser werden im laufenden Betrieb umgerüstet, die regulären Märkte müssen mit drei bis acht Tagen Schließung rechnen. Die Kosten für die 110 Filialen in Schleswig-Holstein: liegen bei 90 Millionen Euro.

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