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Wirtschaft Bahn fuhr nur 71 Prozent nach Plan
Nachrichten Wirtschaft Bahn fuhr nur 71 Prozent nach Plan
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10:00 19.12.2017
Von Jan von Schmidt-Phiseldeck
Im Norden ist die Pünktlichkeitsquote der Regionalbahn ausbaufähig. Quelle: Carsten Rehder
Kiel

Im Landesdurchschnitt sank die Pünktlichkeitsquote im Regionalverkehr auf 83 Prozent (Vorjahr: 89,3 Prozent). 2012 lag dieser Wert noch bei 91,2 Prozent. Seitdem ist er kontinuierlich gesunken. Bei ausgewählten Strecken rutschten die Werte noch stärker ab. So war im Oktober auf der Strecke zwischen Flensburg und Kiel die Linie RE 72 nur in 74,1 Prozent aller Fälle im Zeitrahmen (Vorjahr: 91,5). Die Quote auf der Strecke Kiel – Hamburg (RE 70) brach um fast 16 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr ein (von 87,1 auf 71,4). Und besonders schwer hatten es Fahrgäste im RE 6 zwischen Westerland und Hamburg. Hier kamen nur 67,8 Prozent der Züge pünktlich (Vorjahr: 78,9). Erst Ende November hatte die DB Regio angekündigt, dass an dieser Strecke mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet werde.

Buchholz will keine Entschuldigungen nicht akzeptieren

Sturmauswirkungen und die Folgen von Bauarbeiten waren laut Nah.SH die Hauptursachen für Verspätungen. Letzteres will Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) nicht akzeptieren: „Von DB Netz erwarte ich, dass das Baustellenmanagement endlich professionalisiert wird. Der Bahnverkehr braucht eine funktionierende und verlässliche Infrastruktur.“ Buchholz kritisiert zudem den Umgang der Bahn mit ihren Fahrgästen. Zwar könne bei Stürmen nicht alles nach Plan laufen, sagt Buchholz. „Aber es kann wirklich nicht sein, dass Fahrgäste am Bahnhof stehen und nicht wissen, wie es weiter geht.“ Bei einem gemeinsamen Treffen im November sei der vergangene Herbst aufgearbeitet worden. „Ich gehe davon aus, dass es künftig besser läuft, wenn der nächste Sturm droht“, sagt Buchholz.

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