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Wirtschaft Öko-Landbau bekommt Millionenspritze
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18:00 17.01.2018
Die Ökolandbaufläche war von 35.114 Hektar im Jahr 2011 auf 49.641 Hektar im Jahr 2016 gewachsen. Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
Kiel

"Ökolandbau und Vertragsnaturschutz sind Wege hin zu einer Landwirtschaft, die Natur und Umwelt stärker schont und gleichzeitig Bäuerinnen und Bauern Alternativen zur permanenten Intensivierung der Landwirtschaft bietet", sagte Ressortchef Robert Habeck (Grüne).

Die Ökolandbaufläche war von 35.114 Hektar im Jahr 2011 auf 49.641 Hektar im Jahr 2016 gewachsen. 2017 kamen laut Ministerium mehrere tausend Hektar hinzu. Die exakten Zahlen liegen noch nicht vor. Damit werden mehr als fünf Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet.

Die Vertragsnaturschutz-Flächen legten von 20.128 Hektar im Jahr 2012 auf 36.689 Hektar im Jahr 2017 zu. Hier bekommen Landwirte zusätzliches Geld für vereinbarte Umweltleistungen wie Weidegang von Kühen oder Verzicht auf Düngung und Pflanzenschutzmittel.

Umschichtung beantragt

"Dieser Erfolg hat dazu geführt, dass Fördermittel für beide Maßnahmen ausgeschöpft sind", erläuterte Habeck. "Deshalb hat das Kabinett beschlossen, eine Umschichtung von EU-Mitteln im schleswig-holsteinischen ELER-Programm zu beantragen." Knapp 26 Millionen Euro sind für den Ökolandbau vorgesehen, 9 Millionen für den Vertragsnaturschutz.

Öko-Bauern werden mit 364 Euro je Hektar Acker und Grünland in den ersten beiden Jahren der Betriebsumstellung gefördert, danach gibt es 234 Euro. Beim Vertragsnaturschutz sind es zwischen 40 und 750 Euro je Hektar.

Von dpa

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