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Wirtschaft Schleswig-Holsteiner landen auf Platz 6
Nachrichten Wirtschaft Schleswig-Holsteiner landen auf Platz 6
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06:00 24.04.2019
Die Schleswig-Holsteiner haben zum Konsum und zum Sparen mehr Geld übrig als die Menschen in vielen anderen Bundesländern. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
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Kiel

Das geht aus einer Übersicht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung des DGB (WSI) hervor. Demnach stieg das nach Steuern, Sozialabgaben und Sozialtransfers verbleibende Einkommen im Norden seit dem Jahr 2000 um real 10,5 Prozent. Aus dem verfügbaren Einkommen müssen unter anderem auch die Wohnkosten gedeckt werden.

"Krösus" ist der Kreis Stormarn

Vor Schleswig-Holstein liegen Hamburg mit 24 421, Bayern (24.026) und Baden-Württemberg (23.947) sowie Hessen und Rheinland-Pfalz. Wie in Deutschland insgesamt gibt es auch innerhalb von Schleswig-Holstein deutliche regionale Unterschiede. "Krösus" ist der Kreis Stormarn mit 25.006 Euro, gefolgt von Nordfriesland (24.384) und Pinneberg (24.124). Am Ende stehen die kreisfreien Städte: Flensburg mit 18.481 Euro, Kiel mit 18.810, Neumünster mit 18.922 und Lübeck mit 19.575 Euro. Flensburg verbuchte seit 2000 sogar ein Minus von 1,7 Prozent.

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Starnberg bei München ist am wohlhabendsten

Wohlhabendster Kreis in Deutschland ist Starnberg bei München mit 34.987 Euro pro Person. Mit dem wenigsten Geld müssen die Menschen in Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen auskommen: Dort beträgt das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen nur 16.203 Euro.

Von RND/dpa