Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Wirtschaft HSH steigt bei der Kieler Woche aus
Nachrichten Wirtschaft HSH steigt bei der Kieler Woche aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:00 24.01.2019
Von Ulrich Metschies
Spitzen-Segelsport auf der Kieler Woche – ein echter Hingucker. Die HSH Nordbank will sich die Förderung des Großereignisses jedoch nicht mehr länger leisten. Quelle: pae: Uwe Paesler
Kiel.

Über die Höhe der bisherigen Förderung hatten beide Partner Stillschweigen vereinbart, nach Informationen von KN-Online ging es zuletzt noch um einen niedrigen sechsstelligen Betrag.

An der Förderung des SHMF will die Bank festhalten 

Die Stadt zeigt sich zuversichtlich, die Lücke durch einen neuen Sponsor schließen zu können. Der Kieler-Woche-Etat im städtischen Haushalt beträgt rund zwei Millionen Euro. An der Förderung des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF) will die Nordbank vorerst festhalten. „Wir werden insgesamt eine kleinere Bank, das muss sich leider auch in unseren Sponsoring-Aktivitäten spiegeln“, sagte eine Sprecherin. Nach dem Verkauf an eine Gruppe von Finanzinvestoren rund um die US-Unternehmen Cerberus und Flowers plant die Bank auch einen drastischen Personalabbau: Von aktuell rund 670 Arbeitsplätzen an der Förde sollen nur 200 erhalten bleiben, weitere 100 Stellen im IT-Bereich werden ausgegliedert.

Stadt sieht KiWo auch mit drei Hauptsponsoren gut aufgestellt

Kieler-Woche Manager Philipp Dornberger reagierte gelassen auf den Rückzug der Bank, der er „für den langjährigen Einsatz für unser Segel- und Sommerfestival“ dankte. Grundsätzlich sei man derzeit mit drei Kieler-Woche-Premiumpartnern „gut aufgestellt“. Gleichwohl sei die Stadt aber auch „kontinuierlich in Gesprächen mit möglichen neuen Partnern“. Auf der Internet-Seite der Kieler Woche 2019 tauchen bereits nur noch die verbleibenden Premiumpartner auf: Audi, Rewe und der Rumhersteller Goslings.

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

International nichts als Verluste - nur im Heimatmarkt läuft's rund: Der US-Autogigant Ford tut sich schwer. Einer der Krisenherde ist das Europageschäft, das zuletzt noch tiefer in die roten Zahlen geriet. Hinsichtlich geplanter Stellenstreichungen verheißt das nichts Gutes.

24.01.2019

Carlos Ghosn galt als einer schillerndsten Manager der Auto-Branche. Nach zwei Monaten Untersuchungshaft in Japan ist der 64-Jährige nun auch bei Renault in Frankreich nicht mehr zu halten.

24.01.2019

Gute Nachricht für Fluggäste: Das Sicherheitspersonal bekommt in Zukunft mehr Geld, zusätzliche Streiks wird es vorerst nicht geben. Die Lohnsteigerung fällt deutlich aus.

24.01.2019