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Wirtschaft Superdry-Gründer spendet eine Million Pfund für Anti-Brexit-Kampagne
Nachrichten Wirtschaft Superdry-Gründer spendet eine Million Pfund für Anti-Brexit-Kampagne
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16:46 19.08.2018
Für Superdry-Gründer Julian Dunkerton wäre der Brexit „eine Katastrophe“ Quelle: AP
London

Julian Dunkerton, der Mitgründer der Marke Superdry, hat nach eigenen Angaben eine Million Pfund (1,1 Millionen Euro) an eine Gruppe gespendet, die sich für ein neues Brexit-Referendum einsetzt. Der Modeunternehmer schrieb in der britischen Zeitung „Sunday Times“, er unterstütze die Kampagne „People’s Vote“, weil der Brexit eine Katastrophe sein werde. „Wir haben eine echte Chance, das zu drehen“, schrieb er. Sein Streetwear-Modeunternehmen ist mit Filialen in 46 Ländern vertreten.

Die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU sind sieben Monate vor dem voraussichtlichen Austrittsdatum festgefahren. Beide Seiten sagen, die Möglichkeit steige, dass das Königreich ohne Vereinbarung aus der EU ausscheidet. Gegner des Brexits, die einen Stimmungsumschwung in der Bevölkerung vermuten, haben zuletzt immer lauter ein neues Referendum gefordert. Auch in Deutschland sprachen sich Politiker für ein erneutes Votum laut.

Brexit-Befürworter planen indes ebenfalls eine Kampagne um sicherzustellen, dass die Regierung nicht von der Austrittsentscheidung abrückt, die von den Bürgern 2016 in einem Referendum mit knappem Ausgang getroffen wurde.

Britische Unternehmen haben vor gravierenden Folgen eines Austritts ohne Vereinbarung mit der EU gewarnt. Die britische Regierung erklärte zwar, sie sei zuversichtlich, dass eine Vereinbarung getroffen werde. Zugleich bereite sie sich aber auf alle Szenarien vor. Am Donnerstag will sie den ersten einer Serie von technischen Berichten veröffentlichen, in dem die Auswirkungen eines Brexits ohne Vereinbarung auf verschiedene Branchen umrissen werden. Zudem will sie Unternehmen und Öffentlichkeit beraten, wie diese sich darauf vorbereiten können.

Von RND/AP

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