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Wirtschaft Luxus gegen den Winterblues
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12:08 21.01.2019
Von Ulrich Metschies
Vier Sterne, 150 Zimmer und ein begehbares Dach: das geplante Dünen-Hotel in St. Peter-Ording. Quelle: moka-Studio
Kiel

Dort, wo jetzt noch ein ehemaliges Kurheim steht, soll ein 4-Sterne-Wellness-Hotel gebaut werden, das nicht nur „De Dün“ heißen, sondern so aussehen soll – quasi in die Landschaft geschmiegt mit einem Dach, auf dem man auch spazieren gehen kann. Mit seinem Entwurf hat sich das Hamburger Architekturbüro MPP in einem bundesweiten Wettbewerb durchgesetzt.

Norden setzt auf Entschleunigung

Mehr Gäste anlocken, jenseits von Sonne und Badefreuden: Das Dünen-Hotel ist aus Sicht von Bettina Bunge, Chefin der Tourismusagentur des Landes ein Beispiel, wie es funktionieren kann: „Schleswig-Holstein könnte noch mehr punkten als bislang, wenn wir mehr Angebote im Bereich Wellness- und Erholung machen und die auch offensiv vermarkten.“

Luft nach oben sieht sie auch bei den Auslandsgästen, die lediglich sechs Prozent der Besucher ausmachen, sowie bei Angeboten für Unternehmen: „Zusätzliche Konferenzen und Tagungen könnten die Hotels und Veranstaltungsstätten noch besser auslasten.“

Als Positivbeispiele nennt Bunge auch das „Slow-Down-Tagungscenter“ in Travemünde, das im Herbst 2019 öffnen soll und das neue Upstalsboom Wellness Resort in Wyk auf Föhr.

2018 war erneut ein Rekordjahr

Noch ist der Dezember in den jüngsten Zahlen nicht berücksichtigt, doch der positive Trend ist eindeutig: Von Januar bis November vergangenen Jahres zählten die Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten 8,16 Millionen Übernachtungsgäste und damit 11,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bei den Übernachtungen ging es nach Angaben des Statistikamtes Nord noch steiler nach oben. Bereits vor Ablauf des Jahres konnte der „echte Norden“ die Marke von 30 Millionen knacken, bis Ende November lag die Zahl der Übernachtungen sogar bei knapp 33 Millionen – ein Plus von 15,5 Prozent.

Auch wenn statistische Einmaleffekte die Vergleichbarkeit erschweren, sieht Buchholz in den Zahlen eine Bestätigung für die „erfolgreiche Arbeit der Tourismusbetriebe und -akteure im Land“.

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