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Wirtschaft Online-Boom jetzt auch bei Lebensmitteln
Nachrichten Wirtschaft Online-Boom jetzt auch bei Lebensmitteln
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10:00 26.04.2019
Ab in den Versand: Ein Supermarkt-Mitarbeiter verpackt Äpfel, die online bestellt wurden. Quelle: Stephanie Pilick
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Kiel

Hauptsächlich wurden 2018 Unterhaltungsartikel bestellt, wie Bücher und Filme (rund 35 Prozent), Bekleidung (25 Prozent) und Freizeitartikel (12 Prozent). Eine Ausnahme gibt es: Bei Lebensmitteln ließ die Bestellwelle länger auf sich warten. So liegt der Online-Umsatz mit Konsumgütern des täglichen Bedarfs in Deutschland unter zwei Prozent.

Ein Plus von 20 Prozent

Obwohl der Marktanteil bislang gering ist, wächst der Online-Umsatz bundesweit mit Lebensmitteln schneller als der der Nonfood-Sortimente. Laut E-Commerce-Verband bevh lag das Warenvolumen im Segment Lebensmittel im vergangenen Jahr bei rund 1,3 Milliarden Euro und stieg damit im Vergleich zu 2017 um knapp 20 Prozent an. Und auch im ersten Quartal 2019 liegt das Wachstum bei 20,7 Prozent. Man liege für Januar bis März „am oberen Rand unserer Umsatzerwartungen für die Branche“, so Geschäftsführer Christoph Wenk-Fischer.

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Einige Ketten zogen sich wieder zurück

Da die Umsätze in der Branche aber lange auf sich warten ließen, hatten sich erste Ketten wie Lidl und Kaufland aus dem Liefergeschäft zurückgezogen. Andere Dienste wie „Amazon Fresh“ und „Get now“ bieten Angebote nur in Metropolen wie Berlin an.

Kunden sind Jugendliche und Senioren

Zu den Kunden gehören neben Jugendlichen, die Snacks und Getränke für Feiern bestellen, auch ältere Leute, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Einkäufe zu tragen, und Firmen, die den Bringdienst für Veranstaltungen nutzen.

Von wiecz