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Wirtschaft VW-Vorstand: „AfD wird in Ostdeutschland zum Problem“
Nachrichten Wirtschaft VW-Vorstand: „AfD wird in Ostdeutschland zum Problem“
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15:58 03.03.2019
Hiltrud Werner glaubt, dass die Nöte der Menschen im Osten von Politikern oft nicht ernst genommen werden – und davon die AfD profitiert. Quelle: imago/Susanne Hübner
Berlin

VW-Vorstand Hiltrud Werner warnt vor einem Erstarken der AfD bei den Wahlen in den neuen Bundesländern. „In Ostdeutschland wird die AfD zunehmend zum Problem, auch in den Betrieben“, sagte die Top-Managerin der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

„Wir schauen mit Sorgen sehr genau hin, wie viele Arbeitnehmer die AfD erreicht. Es wäre schrecklich, wenn die Menschen die Wahlen 2019 nur nutzen, um der Regierung eins auszuwischen.“ Sie hoffe, dass die großen demokratischen Parteien ihrer Aufgabe gerecht werden, „damit die Wähler nicht in die Arme der Populisten laufen. Bisher sehe ich das nicht.“ Werner ist selbst in Thüringen aufgewachsen.

Als Ursache für die AfD-Erfolge glaubt sie, dass „die Nöte der Menschen im Osten nicht ernst genommen werden. In der Politik würden die Gründe für den Frust im Osten zu wenig verstanden.

Gauland: AfD ist Chance für Neuanfang

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, stellte in einer Pressemitteilung seine Sichtweise dar.

Lesen Sie auch: So wollen SPD und CDU die AfD im Osten schwächen

Demnach sei die AfD kein Problem für Ostdeutschland, sondern eine große Chance für einen politischen Neuanfang. Werner solle sich freuen, dass so viele Arbeitnehmer, die von der Politik enttäuscht sind, sich der AfD zuwenden. Ansonsten würden sie sich frustriert ins Lager der Nichtwähler zurückziehen.

In Sachsen und Brandenburg wird am 1. September ein neuer Landtag gewählt, in Thüringen am 27. Oktober.

Von RND/ngo

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