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Wirtschaft Keine Radikalkur bei Möbel Brügge
Nachrichten Wirtschaft Keine Radikalkur bei Möbel Brügge
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17:44 24.04.2019
Von Thorsten Geil
Möbel Brügge wird XXXLutz Brügge. Der alte Schriftzug bleibt, die Fahnen davor künden von den neuen Chefs. Quelle: Thorsten Geil
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Neumünster

Philip Brügge, in sechster Generation zusammen mit seinem Vater Thomas letzter Geschäftsführer aus der Familie, ist nach einer einjährigen Übergabephase gerade von Bord gegangen und war bei der Vorab-Präsentation für die Presse aber wie selbstverständlich dabei. "Wir haben hier nach dem Verkauf einen sehr respektvollen Übergang hinbekommen. Alle 150 Mitarbeiter wurden übernommen, und das war uns auch wichtig", sagte Brügge.

„Wir haben hier ein funktionierendes Haus"

Auch die Geschichte des Unternehmens wird im Haupthaus immer noch unter der Decke präsentiert. Das ist bei dem österreichischen Konzern sehr ungewöhnlich, wurde hier aber bewusst gemacht: "Wir haben hier ein funktionierendes Haus mit tollen Mitarbeitern und sehr gutem Ruf übernommen. Darum wird es auch künftig ,Möbel Brügge’ heißen“, sagte Volker Michels, Pressesprecher von XXXLutz.

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XXXLutz ist einer der größten Möbelhändler der Welt, betreibt mehr als 260 Einrichtungshäuser in elf europäischen Ländern und beschäftigt 22.000 Mitarbeiter, davon 11.000 in Deutschland. Zur Unternehmensgruppe gehören die 46 XXXLutz-Häuser, 40 Mömax-Märkte und andere Marken wie Poco. Auch an Dodenhof ist XXXLutz seit wenigen Monaten mehrheitlich beteiligt.

Konkurrenz zu Dodenhof fürchtet man nicht

Für den Wettbewerb zwischen den großen Möbelhäusern in Hamburg, Kaltenkirchen, Bad Segeberg und Kiel sehen sich die Konzernmanager gut aufgestellt. Auch die Konkurrenz im eigenen Haus mit dem Dodenhof-Nachbarn in Kaltenkirchen fürchtet in Neumünster niemand.